Herzogin Meghan (44) ist am Sonntag in Genf aufgetreten, um sich für mehr Sicherheit in digitalen Räumen stark zu machen. Im Vorfeld der Weltgesundheitsversammlung enthüllte sie gemeinsam mit Betroffenen das sogenannte "Lost Screen Memorial".
Diese Installation erinnert an 50 Kinder, die infolge von Online-Mobbing und digitalem Missbrauch ihr Leben verloren haben. Meghan traf bei der Veranstaltung auch auf den WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus sowie auf Familien, die von Online-Gewalt betroffen sind.
Wie bunte.de berichtet, hielt die 44-Jährige eine emotionale Rede. "Jeder Name gehört einem Kind, das unermesslich geliebt wurde. Einem Kind, dessen Lachen einst die Küche erfüllte. Dessen Schuhe einst vor der Haustür standen. Dessen Zukunft einst grenzenlos schien", sagte Meghan.
Das Mahnmal wurde von Meghan und Prinz Harrys Stiftung "Archewell Philanthropies" gemeinsam mit "The Parents Network" konzipiert. Bereits im April 2025 hatten sie es im Rahmen der Kampagne "No Child Lost to Social Media" in New York vorgestellt.
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Mai in Genf zu sehen. Meghan appellierte an die Verantwortung der Tech-Industrie: "Wie viele Millionen Kinder werden noch durch Produkte geschädigt, die zwar innovativ sind, aber immer noch ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen entwickelt werden?"