Notruf, Einsatzkräfte kommen und kümmern sich um den Vorfall: Doch in St. Pölten (Bezirk St. Pölten, NÖ) soll es innerhalb von wenigen Wochen zu fünf mutmaßlich vorgetäuschten Notrufen gekommen sein. Am Samstag, 7. Februar, wurden die Einsatzkräfte gegen 3.40 Uhr alarmiert.
Die Notrufangaben sollen gelautet haben: An einer St. Pöltner Adresse gab es verdächtigen Geruch. Weiters sollen auch einige Verletzte sowie eine bewusstlose Person gemeldet worden sein.
Wegen des Ernstes der Lage wurden einige Rettungsfahrzeuge, ein Notarztmittel, die Feuerwehren Unterradlberg (Bezirk St. Pölten, NÖ) und Oberradlberg (Bezirk St. Pölten, NÖ) und die Messdienst-Gruppe der Stadtfeuerwehr St. Pölten hingeschickt.
Auch der Bereitschaftsdienst der EVN Gas wurde hinzugeholt – ein Gasgebrechen war nicht auszuschließen. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Am Einsatzort konnte man nichts derartiges feststellen. Nach aktuellem Stand soll das ein mutmaßlich vorgetäuschter Notruf gewesen sein.
Laut Angaben der Feuerwehr war es schon der fünfte Vorfall von dieser Art innerhalb von wenigen Wochen in diesem Gebiet. Die Einsatz-Alarmierungen bezogen sich auf verschiedene, teilweise schwere Szenarien: Brände, scheinbar bemerkte Schussgeräusche und Rauchentwicklungen, die verdächtig wirkten. Einmal soll der Notruf womöglich aus dem Ausland getätigt worden sein.
Solche Vorfälle verursachen hohe Kosten und beschäftigen Einsatzkräfte, die vielleicht bei einem echten Notfall gebraucht worden wären. Ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder seien insbesondere betroffen – sie müssen in der Nacht in den Dienst und auch ihre regulären Berufe noch ausüben. Die verantwortlichen Behörden ermitteln jetzt.