Politik

Mehrheit der Österreicher ist gegen 32-Stunden-Woche

Die 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ist eine Kernforderung des neuen SPÖ-Chefs Babler. Doch die Mehrheit der Österreicher ist dagegen.

Heute Redaktion
Andreas Babler will eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich durchsetzen.
Andreas Babler will eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich durchsetzen.
Georg Hochmuth / APA / Peter Kneffel / dpa / picturedesk.com

Weniger arbeiten und trotzdem gleich viel verdienen: Für SP-Chef Babler ist die 32-Stunden-Woche ein "logischer Schritt". Die Österreicher sehen das – mittlerweile – anders. Das zeigt eine Umfrage von Unique Research für "Heute" (telefonisch und online, 800 Befragte, max. Schwankungsbreite ±3,5 Prozent):

Forderung polarisiert

48 Prozent der Befragten lehnen die Babler-Idee ab, während 41 Prozent weniger arbeiten wollen.

Umschwung

Vor allem die ÖVP und die Wirtschaft haben gegen die 32-Stunden-Woche mobilisiert – offenbar mit Erfolg. Denn im April waren in einer Unique-Research-Umfrage für "profil" noch 49 Prozent dafür und nur 39 Prozent dagegen.

Größter Zuspruch bei Roten

Am deutlichsten "Ja" zur Arbeitszeitverkürzung sagen SPÖ-Wähler mit 62 Prozent ("Nein": 25 Prozent).

Mehrheit auch bei Grünen

Anhänger der Ökopartei sind zu 52 Prozent dafür und zu 42 Prozent dagegen.

Rest skeptisch

Anhänger der Neos sowie von FPÖ und ÖVP lehnen die 32-Stunden-Woche klar ab.

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