Meidlinger Gemeindebau geht im Sperrmüll unter

Eine Siedlung im 12. Wiener Bezirk ist zum Sperrmüll-Hotspot geworden. Die Anrainer sind genervt, Wiener Wohnen versucht das Problem zu lösen.

Die Einwohner des Meidlinger Max-Opravil-Hofs sind stinksauer. Seit mehreren Monaten spitzt sich die Müll-Lage in dem Gemeindebau immer weiter zu. "Es hat sich im Grätzel herumgesprochen, dass man bei uns seinen Ramsch entsorgen kann. Der Innenhof der Wohnanlage ist jetzt offenbar der inoffizielle Mistplatz in Meidling. Handwerker sollen mit ihren Firmenautos stehen und ihren Sperrmüll" entsorgen, beschwert sich Yoshi, ein Bewohner der Siedlung im Gespräch mit "Heute".

Anrainer: "Lebensqualität leidet drunter"

Berge voller Müll – alte Möbel, Waschbecken, Spielzeuge, bis hin zu demolierten Einkaufswagerln und Haufen voller Verpackungen sind vor und um die Müllraume des Gemeindebaus zu finden. Yoshi und viele andere Nachbarn sind von den horrenden Anblicken verärgert: "Im Endeffekt zahlen wir dann die Kosten für die Sperrmüllentsorgung. Unsere Lebensqualität leidet extrem drunter", so Yoshi.

Problem Wiener Wohnen bereits bekannt

"Heute" fragte bei Wiener Wohnen, wie es zu so einem Zustand im Hof kommen konnte. Der Fall ist der Gemeinde bereits bekannt, an der Problemlösung wird gearbeitet: "In der Wohnhausanlage hat ein Müllplanquadrat stattgefunden, um für die korrekte Müllentsorgung zu sensibilisieren. Auch Ordnungsberater sind in der Anlage präsent, um die Einhaltung der Hausordnung zu kontrollieren und gegebenenfalls Müllsünder mit Organstrafverfügungen zu sanktionieren", versichert ein Pressesprecher der Stadt Wien im Gespräch mit "Heute". Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Zustand nicht weiter verschlechtert.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.

Bildstrecke: Leserreporter des Tages

Schräg, skurril, humorvoll, täglich neu! Das sind die lustigsten Leserfotos.

Nav-Account and Time| Akt:
GemeindebauMeidlingMüll

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen