Meinl-Reisinger fordert: "Regierung soll öffnen"

Beate Meinl-Reisinger, Neos
Beate Meinl-Reisinger, NeosGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Am Montag soll verkündet werden, wie es nun mit Österreich in dieser Corona-Krise weitergeht. Meinl-Reisinger fordert einen klaren Öffnungsplan.

Montag ist der Tag der Entscheidung über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns. Noch liegen auch eventuelle Lockerungsschritte auf dem Tisch, doch die Zeichen deuten weniger auf eine Entspannung hin, "Heute"berichtete".

Im Vorfeld der Beratungen des österreichischen Bundeskanzlers mit den Experten, Ländern und Parlamentsparteien hat NEOS-Vorsitzende und Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger indes von der Regierung einen Plan für eine schrittweise Öffnung ab 8. Februar gefordert, die Menschen bräuchten eine Perspektive berichtet "orf.at". Sie argumentierte:

 "Wir haben vor zwei Wochen die Verlängerung des Lockdowns bis 8. Februar mitgetragen – nicht zuletzt wegen des katastrophalen Krisenmanagements beim Impfen. Jetzt brauchen die Menschen in Österreich aber eine Perspektive"

Die Bundesregierung müsse "einen klaren Öffnungsplan liefern – sowohl für Schulen als auch für den Handel", fordert die NEOS-Chefin im Gespräch mit der österreichischen Presseagentur. Als erstes müssten auf jeden Fall die Schulen aufsperren, sagte Meinl-Reisinger. Abgesehen davon, sollten laut ihr auch für Handel, die Friseure und die Museen klare Öffnungsperspektiven ab dem 8. Februar vorgesehen sein.

Auch Ludwig für Öffnung

Der gleichen Meinung ist auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Im "Heute"-Interview sprach er sich für eine "schrittweise Öffnung mit sehr klaren Regeln" für Schulen und Kindergärten aus. Auch Teile des Handels und Museen sollen laut ihm öffnen.

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