"Wir sind am Ende"

Melissa (2) ertrunken – Eltern sind am Boden zerstört

Seit Dienstag haben die Eltern von Melissa traurige Gewissheit: Ihre Tochter ertrank in einem Fluss. Die Umstände sind noch völlig unklar.
21.12.2023, 15:09
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Rund 40 Stunden suchten Retter von Polizei und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft DLRG nach dem am Sonntag verschwundenen Mädchen Melissa. Dabei wurden auch Helikopter, Suchhunde und Taucher eingesetzt, um die nahe des Elternhauses vorbeifließende Lauchert abzusuchen.

Am Dienstag wurde schließlich ein Spezialist fündig – er entdeckte rund einen halben Kilometer vom Wohnhaus der Familie entfernt unter Wasser eine Kinderleiche, die sich in einem Gestrüpp verfangen hatte. Rasch konnte das tote Mädchen als die verschwundene Melissa (2) identifiziert werden.

Polizei geht nicht von Verbrechen aus

Die Eltern, Adrian (36) und Mihaela M. (24) aus der Republik Moldau, sind am Boden zerstört. Sie hatten nicht bemerkt, wie sich Melissa am Sonntag offenbar allein davonschlich und später in den Fluss stürzte. Nach eineinhalb Stunden Suche verständigten sie die Polizei. "Sie hatte ihr Kinderzimmer im ersten Stock. Wir können uns nicht erklären, wie sie ganz allein die Treppe runterkam", erklärt Adrian M. gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Auch die Polizei versucht noch zu rekonstruieren, wie es zur Tragödie kommen konnte, und versiegelte dazu das Haus. Forensiker untersuchten dieses auf mögliche Spuren. Von einem Verbrechen geht die Polizei allerdings nicht aus. "Wir sind völlig am Ende. Wir haben der Polizei stundenlang alles gesagt – dass wir nicht gesehen haben, wie Melissa verschwand, dass wir verzweifelt nach ihr suchten, aber sie nicht gefunden haben", sagt Melissas Vater weiter. Der Schmerz sei unerträglich.

{title && {title} } 20 Minuten,wil, {title && {title} } Akt. 22.12.2023, 07:28, 21.12.2023, 15:09
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