In der ORF-Doku "Dok 1: Vom Talent zum Superstar – Der harte Weg zum Ruhm" berichten mehrere bekannte Acts aus der österreichischen Musikszene wie Pizzera & Jaus, folkshilfe und Melissa Naschenweng über ihre schwierigen Anfänge und den langen Weg in die Branche. Auch der Vater der "Alpenbarbie" kommt zu Wort: Andreas Müllmann schloss neun Jahre lang sein Gasthaus, um seine Tochter zu Auftritten zu begleiten und sie aktiv zu unterstützen.
Während sie selbst mehrfach ans Aufhören dachte, habe er sie immer wieder bestärkt, weiterzumachen. Im Gespräch mit Lisa Gadenstätter blickt er im ORF auf diese Zeit zurück und beschreibt die ersten Schritte seiner Tochter im Musikgeschäft.
Dabei erinnert er sich auch an den teils rauen Umgang hinter den Kulissen. "Bei den kleinen Bühnen war das total in Ordnung", sagt er über die Anfangszeit.
Bei größeren Auftritten sei das Verhalten vieler jedoch anders gewesen. Melissa und er hätten stets alle gegrüßt, seien freundlich und höflich gewesen – Respekt von anderen sei hingegen oft ausgeblieben: "Ab und zu haben sie sich nicht mal umgedreht."
"Das hab ich sehr arschig gefunden. Es ist dann so weit gegangen, dass sie weiter gestiegen ist und auf einmal haben die sich umgedreht".
Heute sehe durch Melissas Erfolg vieles anders aus, doch die Erinnerungen bleiben präsent. "Alles vergessen, was früher war", sagt er zwar, zieht aber dennoch ein nüchternes Fazit: "Es war anstrengend. Es war schön, aber es war auch sehr hart."