Menstruierende Transmänner werben für Tampons & Binden

Callaly wirbt unter anderem mit Transmann Vic Jouvert für Tampons und Binden.
Callaly wirbt unter anderem mit Transmann Vic Jouvert für Tampons und Binden.Callaly | Vic Jouvert
Der britische Hygieneartikelhersteller Callaly will Menschen, die sich von Menstruationshygieneartikel-Werbung ignoriert fühlen, eine Stimme geben.

Der britische Hygieneartikelhersteller Callaly will in seiner neuen Kampagne zeigen, wie unterschiedlich die Menstruation erlebt wird. Und gibt unter dem Hastag #thewholebloodytruth jenen Menschen, deren Menstruationserfahrungen sonst von der Werbung ignoriert werden, eine Stimme. Frauen mit Endometriose, Menschen mit Behinderung oder gläubige Frauen werben ebenso für die Produkte wie menstruierende Transmänner.

So erzählt Transmann Vic Jouvert, wie er mit elf Jahren im Schulbus seine Periode bekam und sich das erste Mal mit Geschlechtsdysphorie konfrontiert sah. Heute sei er "ein stolzer Mann, der menstruiert", so Vic. Auch Transmann Kenny Ethan Jones ist Teil der Kampagne und möchte, dass "alle Menschen, die bluten - oder nicht mehr bluten" in unserer Gesellschaft als Teil der Perioden-Konversation gesehen werden.

Transmänner sind Menschen, denen bei der Bestimmung des Geschlechts, die meist bei ihrer Geburt erfolgt, das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde, die sich jedoch als Mann identifizieren.

Realitätsfremd

Werbegesicht Ruqaiya Haris sagt gegenüber "Glamour UK", der Grund für die Kampagne liege auf der Hand: "In der Werbung wird meistens eine weiße, lachende Frau auf einem Sofa abgebildet." Ziemlich realitätsfremd, so Haris.

Gemäß einer Umfrage von Callaly fühlen sich 66 Prozent der Betroffenen in der Werbung rund um die Menstruation nicht repräsentiert. Das soll sich jetzt endlich ändern!

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