Mercedes besinnt sich nach WM-Drama auf Wurzeln

Lewis Hamilton
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Die Silberpfeile sind zurück! Mercedes tauscht den schwarzen Lack kommende Saison wieder gegen das traditionelle Silber.

Zwei Jahre lang setzte Mercedes in der Formel 1 mit schwarzen Boliden ein Zeichen. Der Rennstall lackierte seine Autos um - ein Statement für die "Black Lives Matter"-Bewegung.

Damit ist nun Schluss. Mercedes unterstützt die Bewegung zwar weiterhin, will in der Formel 1 aber künftig wieder im traditionellen Silber um Siege und Titel rasen.

Was hinter den Kulissen schon seit Längerem beschlossene Sache ist, sorgt vor der Umsetzung nun doch wieder für Getuschel. Denn: Rekordweltmeister Lewis Hamilton ist nach dem verlorenen WM-Krimi untergetaucht. Max Verstappen schnappte ihm seinen achten Titel in der letzten Rennrunde von Abu Dhabi weg. Der Brite und sein Team fühlten sich von der Rennleitung um den Triumph betrogen. 

Während Teamchef Toto Wolff inzwischen, nach den abgewiesenen Protesten gegen das Ergebnis, um das Glätten der Wogen bemüht ist, schweigt Hamilton immer noch. Er ist auf Instagram sämtlichen Profilen entfolgt, äußert sich weder zum Finale noch zu seiner Zukunft.

Das nährt Gerüchte, wonach der 36-Jährige womöglich sogar seinen Rücktritt verkünden könnte. Hamilton steht noch bis 2024 unter Vertrag, soll kommendes Jahr gemeinsam mit dem von Williams aufgerückten George Russell das Fahrergespann bilden.

Der einzig dunkelhäutige Fahrer im Feld macht sich unermüdlich für Gleichberechtigung stark und kämpft gegen Rassismus. Die schwarzen Boliden haben ihn sehr gefreut. Auch zur Umlackierung auf Silber hat er sich noch nicht geäußert. Ob neben dem Titel-Drama auch das für Verstimmungen sorgt?

Sein Bruder Nicolas beruhigte jüngst in einem Twitch-Stream besorgte Fans, sagte, Lewis gehe es gut, er nehme sich lediglich eine Auszeit von den toxischen sozialen Medien.

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