Hamilton kämpfte lange um den Sieg mit, machte es vor allem den beiden Ferraris auf dem Medium-Reifen sehr schwer. Doch durch das Aus von Esteban Ocon und dem Safety Car war es vorbei mit der Siegchance.
Der siebenfache Weltmeister musste sich mit Platz drei zufrieden geben, dennoch jubelt man bei Mercedes. Teamchef Toto Wolff gratuliert: "Lewis ist in einer eigenen Liga gefahren." Fakt ist: Die Silberpfeile haben das Bouncing besser in den Griff bekommen, Hamilton fühlt sich wieder wohl in seinem Boliden.
Wolffmusste im Servus-TV-Interview grinsen: "Es zeigt sich, wie schnell man die Erwartungshaltung ändert. Vor ein paar Wochen haben wir gesagt, ein dritter Platz von alleine rausgefahren wäre super und heute hätten wir einen Sieg einfahren können. Deswegen muss man das Positive nehmen."
"Die besten drei Teams alle gemeinsam auf dem Podium, so gehört sich das", schickt der Wiener hinterher. Nach Silverstone hat der Wiener allerdings eine eher düstere Prognose für sein Team.
"Die nächsten Strecken in Spielberg und in Frankreich liegen uns nicht so. Uns stimmt eigentlich gar nichts so richtig positiv", so Wolff, der auch gerne einmal tiefstapelt.