Mercedes-Benz treibt den Ausstieg aus den eigenen Handelsbetrieben weiter voran. Nun wechselt auch die konzerneigene Niederlassung Berlin-Brandenburg mit sieben Betrieben den Besitzer.
Der Käufer ist die in Großbritannien ansässige Global Auto Holdings (GAHL). Damit geht auch das Autohaus am Salzufer in neue Hände - laut Mercedes-Benz der weltweit größte Standort der Marke.
Wie chip.de unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur berichtet, waren ursprünglich rund 8.000 Beschäftigte in etwa 80 Betrieben in Deutschland vom Verkauf der Autohäuser betroffen.
Nach Protesten der Belegschaften einigte sich Mercedes im Sommer 2024 mit dem Gesamtbetriebsrat auf zentrale Eckpunkte für die Übergänge. So soll die Beschäftigungssicherung, die betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 ausschließt, bei künftigen Eigentümern fortgeführt werden.
Außerdem wurde eine Tarifbindung auf Seiten der Käufer vereinbart sowie eine einmalige Zahlung an die Beschäftigten. Bereits verkauft wurden Niederlassungen in Koblenz, Mainz, Dortmund und Lübeck.
Für die größeren Verbünde in Stuttgart sowie Mannheim, Heidelberg und Landau ist die Veräußerung ebenfalls vorgesehen. Aktuell wird dafür ein detaillierter Zeitplan erarbeitet.