50 Länderspiele

Messerattacke auf Verwandten! Teamspieler stürzt ab

Der ehemalige niederländische Teamspieler Quincy Promes gab jetzt eine Messerattacke auf einen Verwandten zu.
Sport Heute
18.03.2026, 17:26
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Er war einst gefeierter Nationalspieler, dann folgte der tiefe Fall nun versucht Quincy Promes aus dem Gefängnis heraus, seinen Ruf zumindest teilweise zu retten. Eine Messerattacke auf einen Verwandten räumt der frühere Oranje-Star dabei ein, den Vorwurf des Drogenhandels weist er jedoch entschieden zurück. Als Schwerverbrecher sieht er sich selbst nicht.

Der 50-fache niederländische Teamspieler, der unter anderem für Ajax Amsterdam, den FC Sevilla und Spartak Moskau spielte, hatte über Jahre hinweg mit der Justiz zu tun. Im Sommer 2023 wurde er wegen der Messerattacke verurteilt, im Februar 2024 folgte eine weitere Verurteilung wegen Kokain-Schmuggels beide Urteile brachten ihm mehrjährige Haftstrafen ein.

Zunächst geschah dies allerdings in Abwesenheit. Promes lebte damals in Moskau und entzog sich den Ermittlungen, indem er nicht mit den Behörden kooperierte. Erst im März 2024 wurde er während eines Trainingslagers seines Klubs in Dubai nach einem Vorfall mit Fahrerflucht festgenommen. Nach längeren juristischen Auseinandersetzungen wurde er schließlich in die Niederlande ausgeliefert, wo er seither in Haft sitzt.

Zum Start seines Berufungsverfahrens meldete sich Promes nun erstmals über seine Anwälte zu Wort. Sein bisheriges Schweigen begründete er mit fehlendem Vertrauen in die Justiz. Während seiner Haft in den Vereinigten Arabischen Emiraten habe er zudem Angst gehabt, unter Druck gesetzt oder misshandelt zu werden.

Inhaltlich bestreitet der Ex-Profi vor allem die Drogenvorwürfe. Mit dem Schmuggel von rund 1.350 Kilogramm Kokain über den Hafen von Antwerpen habe er "überhaupt nichts zu tun". Die Messerattacke gesteht Promes hingegen ein – relativiert sie jedoch. Bei dem Opfer habe es sich lediglich um ein entferntes Familienmitglied gehandelt. In einem Streit um gestohlenen Schmuck habe er aus einer emotionalen Ausnahmesituation heraus einmal mit einem Taschenmesser zugestochen.

Ein Gutachter soll nun seinen psychischen Zustand bewerten. Die Verteidigung könnte dabei auf eine Affekthandlung oder eine besondere Ausnahmesituation abzielen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.03.2026, 17:26
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen