Meta hat seinen ersten persönlichen KI-Agenten für alle Nutzer eingeführt. „Muse“ soll einfach zu bedienen sein und kann alltägliche Aufgaben übernehmen.
Der KI-Agent kann nicht nur E-Mails lesen, sondern auch eigene schreiben und verschicken. Er kann Reisen buchen und Sachen online kaufen oder verkaufen. Dabei wird vor jeder Tätigkeit eine Bestätigung des Nutzers eingeholt.
Wie es auf heise.de heißt, läuft jeder KI-Agent in einer eigenen virtuellen Maschine in der Cloud, um die Daten der Nutzer zu schützen. Ein sogenannter Sentinel-Agent überwacht die Tätigkeiten und fragt den Nutzer um Erlaubnis.
Trotz der Sicherheitsvorkehrungen bleiben Datenschutzbedenken bestehen. 2022 zahlte Meta beim Skandal um Cambridge Analytica 725 Millionen US-Dollar in einem Vergleich. 2019 gab es eine Strafe von 5 Milliarden US-Dollar, weil der Konzern Datenschutzverpflichtungen nicht ernst genommen hatte.
Muse ist zunächst nur in den USA verfügbar und grundsätzlich kostenlos. Für intensive Nutzung bietet Meta zwei Abos für 20 und 100 US-Dollar monatlich an. Die App läuft auf Android, iOS und im Webbrowser.