Bei Meta stehen die Zeichen auf Kahlschlag: Der Konzern von Mark Zuckerberg plant, rund zehn Prozent seiner Belegschaft zu entlassen. Das entspricht etwa 8.000 Jobs. Die Betroffenen sollen am 20. Mai informiert werden.
Zusätzlich werden 6.000 offene Stellen nicht besetzt. In einer internen E-Mail räumte Personalchefin Janelle Gale ein, dass den Mitarbeitern damit vier Wochen Ungewissheit bevorstünden.
Wie heise.de unter Berufung auf Bloomberg und das Wall Street Journal berichtet, sind die massiven KI-Investitionen der Grund für den Stellenabbau. Meta will heuer zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar in Rechenzentren stecken - fast doppelt so viel wie im Vorjahr.
Dabei läuft das Kerngeschäft von Meta eigentlich blendend. Das vierte Quartal 2025 war ein neues Rekordquartal: Der Umsatz erreichte fast 60 Milliarden Dollar - ein Viertel mehr als im Jahr davor.
Die Entlassungswelle ist bereits die dritte in diesem Jahr. Anfang 2026 mussten 1.500 Angestellte aus der Metaverse-Sparte gehen, im März weitere 700. Die Finanzzahlen für das erste Quartal 2026 will Meta kommende Woche vorlegen.