Im Facebook-Mutterkonzern Meta herrscht derzeit eine angespannte Atmosphäre. Grund dafür sind massive Umstrukturierungen und der verstärkte Fokus auf Künstliche Intelligenz, der bei vielen Mitarbeitern für Frust sorgt.
Während einer internen Präsentation kam es diese Woche zu einem Eklat: Ein Mitarbeiter unterbrach den Livestream, in dem vor Tausenden Kollegen gesprochen wurde, und äußerte sich wütend über die aktuelle Situation. Der Angestellte bezeichnete sich und seine Kollegen als "Bitch des Unternehmens" und beschimpfte einen KI-Manager von Meta direkt.
Wie der "Standard" berichtet, sorgt vor allem der als "wahnsinnig" wahrgenommene Kurs des Unternehmens für Kritik, sogar aus den eigenen Management-Reihen. Mark Zuckerberg räumte Fehler bei der Umstrukturierung ein.
Die neuen Aufgaben in den KI-Teams werden von vielen Mitarbeitern als seelenzerstörend empfunden. "Es ist buchstäblich der Gulag. Du hast plötzlich keinen Lebenssinn mehr, interagierst kaum noch mit jemandem, du hast einfach nur jede Woche diese Aufgaben."