Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag vieler Menschen angekommen. Laut einer aktuellen Befragung haben bereits zwei Drittel der Österreicher zumindest einmal KI-Anwendungen genutzt.
Wie eine Erhebung des Forum Mobilkommunikation (FMK) zeigt, greifen vor allem Männer, Menschen zwischen 15 und 39 Jahren sowie Personen mit Matura oder höherer Ausbildung auf Künstliche Intelligenz zurück. Besonders häufig kommt dabei das Smartphone zum Einsatz: Drei Viertel der KI-Nutzer verwenden ihr Handy für entsprechende Anwendungen. Einen Computer nutzen hingegen nur rund 40 Prozent.
Das Vertrauen in die Technologie ist dabei vergleichsweise hoch. Rund die Hälfte der Nutzer vertraut den Ergebnissen "eher" oder "voll und ganz" und überprüft diese nur selten. Lediglich acht Prozent kontrollieren die Antworten der KI immer und betrachten sie "nur als grobe Orientierung".
Am häufigsten wird Künstliche Intelligenz für die Suche nach Informationen und Erklärungen eingesetzt. Fast drei Viertel der Nutzer greifen dafür auf entsprechende Anwendungen zurück. Jeweils etwa die Hälfte nutzt KI außerdem für die Erstellung von Texten, für Beratung und Entscheidungsfindung, in Schule oder Beruf sowie für kreative oder unterhaltende Zwecke.
Bei der Bewertung der Technologie zeigen sich jedoch unterschiedliche Einschätzungen. Besonders Pensionisten sehen große Vorteile für Wissenschaft und Forschung.
Deutlich kritischer fällt das Bild beim Thema Datenschutz aus. Rund zwei Drittel der Befragten erwarten hier negative Auswirkungen durch den zunehmenden Einsatz von KI. Auch für die Privatsphäre und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung überwiegen nach Ansicht einer Mehrheit die negativen Folgen.