Datenschutz-Skandal

Meta-Mitarbeiter lud 30.000 Privatbilder herunter

Ein Londoner Facebook-Angestellter soll mit einem selbstgeschriebenen Programm Tausende Nutzerfotos gestohlen haben. Die Polizei ermittelt.
Technik Heute
11.04.2026, 16:07
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Ein Mitarbeiter von Meta soll heimlich 30.000 private Bilder von Facebook-Nutzern heruntergeladen haben. Der Mann aus London verwendete dafür offenbar ein selbst programmiertes Tool, mit dem er die internen Sicherheitsvorkehrungen des Konzerns umgehen konnte.

Als der Datendiebstahl aufflog, reagierte Meta sofort: Der Beschäftigte wurde gefeuert und die Polizei eingeschaltet. Dem Ex-Mitarbeiter wird nun ein massiver Eingriff in die Privatsphäre etlicher Facebook-Nutzer vorgeworfen.

Was droht Meta?

Wie heise.de unter Berufung auf den britischen Guardian berichtet, könnte der Fall auch für den Konzern selbst Folgen haben. Datenschutzexperte Jon Baines erklärt: "Grundsätzlich gilt: Sofern der Arbeitgeber über angemessene technische und organisatorische Maßnahmen verfügt, um unbefugten Zugriff zu verhindern oder zumindest aufzudecken, haftet er nicht selbst."

Allerdings warnt der Jurist auch: Wenn ein Gericht entscheiden würde, dass Meta keine ausreichenden Schutzmaßnahmen getroffen hat, könnte der Konzern mit erheblichen Geldstrafen oder Schadensersatzforderungen konfrontiert werden.

Großbritannien verschärft Datenschutz

Das Vergehen wird in Großbritannien durch verschiedene Gesetze geregelt, darunter die britische Datenschutzverordnung und der Data Protection Act. Diese Regelwerke sehen empfindliche Strafen für Datenschutzverletzungen vor.

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