Regen, Schnee, Nebel

Meteorologe hat jetzt düstere Wetter-Prognose

Am Dienstag überwiegen trübe Verhältnisse. Die Sonne lässt sich am ehesten noch vom Außerfern die Nordalpen entlang bis ins Mariazellerland blicken.
André Wilding
10.02.2026, 06:45
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Das Hochdruckgebiet über Osteuropa verliert am Dienstag langsam seinen Einfluss auf das Wetter in Österreich. Die Höhenströmung dreht in Folge auf westliche Richtung und in der Nacht auf Mittwoch zieht die Warmfront eines Atlantiktiefs im Westen auf. Diese sorgt am Mittwoch selbst an der Alpennordseite für nasse Verhältnisse. Auch nachfolgend bleibt es laut Wetter-Experte Konstantin Brandes unbeständig, immer wieder beeinflussen Fronten ausgehend von einem Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik das Wetter im Alpenraum.

Dichter Nebel im Osten

Am Dienstag überwiegen trübe Verhältnisse. Die Sonne lässt sich am ehesten noch vom Außerfern die Nordalpen entlang bis ins Mariazellerland zeitweise blicken. In der ersten Tageshälfte kann es im Osten aus dem dichten Nebel stellenweise nieseln, meist bleibt es aber trocken. Im Tagesverlauf lösen sich Nebel und Hochnebel westlich von Niederösterreich auf. Im Westen ziehen aber am Nachmittag neuerlich Wolken samt etwas Regen auf. Die Schneefallgrenze liegt hier um 1.300 Meter. Im Osten weht mäßiger Südostwind, an der Alpennordseite mäßiger bis lebhafter Südföhn. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 9 Grad.

Der Mittwoch bringt verbreitet dichte Wolken die den Nebel und Hochnebel im Osten ablösen. Dazu regnet es im Westen schon von Beginn an. Die Schneefallgrenze steigt dabei rasch auf 1.400 bis 1.600 Meter an. Im Laufe des Tages breitet sich der Regen unter allmählicher Abschwächung nach Osten aus. Am ehesten trocken bleibt es im bis zum Nachmittag Südosten, die Sonne zeigt sich aber auch hier kaum. Der Wind weht nördlich der Alpen mäßig bis lebhaft aus Südwest bis West, anfangs im Osten noch mäßig aus Südost. Maximal werden 4 bis 10 Grad erreicht.

Von der Früh weg Regen

Am Donnerstag ist es einmal mehr verbreitet dicht bewölkt oder nebelig und im Westen regnet es bereits von der Früh weg. Lediglich in einem Streifen vom Waldviertel bis in die steirischen Ostalpen kann sich anfangs noch etwas die Sonne zeigen. Im Tagesverlauf breitet sich der leichte Regen ostwärts aus, die Schneefallgrenze liegt generell über 1.500 Meter. Im Osten weht anfangs mäßiger bis lebhafter Wind aus südlichen Richtungen, am Bodensee mäßiger bis lebhafter Südwestwind. Bei mäßigem Wind aus südlichen Richtungen steigen die Temperaturen auf 6 bis 11 Grad.

Am Freitag halten sich im Wald- und Mostviertel dichte Wolken, in der Früh fällt etwas Regen und oberhalb von 1.000 bis 1.400 Meter Schnee. Vom Alpenostrand bis ins Weinviertel bleibt es meist trocken bei einem Sonne-Wolken-Mix. Der Westwind frischt kräftig auf, von Nordwest nach Südost liegen die Höchstwerte zwischen 7 und 14 Grad.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 10.02.2026, 06:47, 10.02.2026, 06:45
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