Großeinsatz in Wien

Meterhohe Flammen! Feuersbrunst im Gemeindebau

In der Nacht auf Donnerstag brach in einem Gemeindebau in der Wiener Brigittenau am Dach ein Feuer aus. 85 Personen wurden gerettet
Maxim Zdziarski
18.06.2026, 09:18
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht auf Donnerstag in der Wiener Brigittenau! Auf einer Baustelle bei der Denisgasse brach ein Feuer aus. Der Dachstuhl eines Wohngebäudes stand binnen kurzer Zeit in Vollbrand.

Schon von weitem waren die meterhohen Flammen und die dichten Rauchschwaden zu sehen. Bei dem betroffenen Wohnhaus handelt es sich um einen Gemeindebau, der gerade saniert wird.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kompletter Dachstuhl in Flammen

Nach ersten Informationen erfasste der Brand den gesamten Dachstuhl des Gebäudes. Die Flammen breiteten sich rasch aus und schlugen weit über das Dach hinaus.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien rückten zur Denisgasse aus und kämpften gegen das Feuer. Mehrere Löschtrupps standen im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Großeinsatz in der Nacht

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des Vollbrandes besonders herausfordernd. Die Feuerwehr ging mit einem massiven Löschangriff gegen die Flammen vor. Mehrere Wasserwerfer kamen über Drehleitern und eine Teleskopmastbühne zum Einsatz, um den Vollbrand möglichst rasch unter Kontrolle zu bringen.

Zusätzlich wurden weitere Löschleitungen über die Stiegenhäuser sowie ein Baugerüst direkt in den Dachbereich verlegt. Das betroffene Wohnhaus befindet sich derzeit in einer Generalsanierung.

Dank des raschen und koordinierten Einsatzes konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäudeteile sowie benachbarte Häuser verhindert werden. Diese waren insbesondere durch den starken Funkenflug gefährdet. Die Versorgung mit ausreichend Löschwasser wurde unter anderem durch mehrere Großtanklöschfahrzeuge sichergestellt.

Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand ernsthaft verletzt. Laut Rettungssprecher Andreas Huber mussten zwar 85 Bewohner von der Sondereinsatzgruppe vor Ort betreut werden, Verletzte gab es jedoch nicht. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.

{title && {title} } zdz, {title && {title} } Akt. 18.06.2026, 12:04, 18.06.2026, 09:18
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen