Die Lungenfibrose-Erkrankung von Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert. Bei offiziellen Terminen ist sie mittlerweile auf ein mobiles Sauerstoffgerät angewiesen.
Sowohl ihr Ehemann Kronprinz Haakon (52) als auch König Harald V. (89) haben sich in Pressegesprächen besorgt über ihren Zustand geäußert und bestätigt, dass sie schwer krank ist.
Wie promiflash.de berichtet, hat Haakon deshalb sogar seine offizielle Japanreise um einen Tag verkürzt. Auch Tochter Ingrid Alexandra (22) unterbricht ihr Studium vorübergehend, um bei ihrer Mutter zu sein.
Die 52-Jährige leidet seit ihrer Diagnose im Jahr 2018 an einer chronischen Lungenfibrose. Bei dieser Erkrankung vernarbt das Lungengewebe schleichend, wodurch die Sauerstoffaufnahme massiv erschwert wird.
Für Betroffene fühlt sich das Atmen an, als müssten sie durch ein enges Korsett oder einen dünnen Strohhalm atmen - ein permanenter Kraftakt, der den gesamten Körper erschöpft.
Am norwegischen Nationalfeiertag zeigte sich das Ausmaß ihrer Erkrankung besonders deutlich. Das Atmen fiel ihr sichtlich schwer, sie musste sich immer wieder setzen. Ihr Sohn Prinz Sverre Magnus (20) stützte seine Mutter liebevoll.
Die norwegische Königshaus-Expertin Caroline Vagle vom Magazin Se og Hör verfolgt die Entwicklung genau. Die Krankheit verläuft in Schüben und ist extrem unberechenbar - es gibt Phasen der relativen Stabilität, gefolgt von plötzlichen Verschlechterungen.
"Die Situation zeigt, dass sie wirklich ernsthaft erkrankt ist. Es ist klar, dass das alle sehr mitnimmt, und ich verstehe gut, dass der Kronprinz so wenig Zeit wie möglich von ihr getrennt sein möchte."
Dass sich Mette-Marit trotz ihrer massiven Einschränkungen weiterhin öffentlich zeigt, zeugt von großer Willensstärke. Künftig wird man sie jedoch noch seltener bei langen Pflichtterminen sehen.