Die Sorge um Norwegens zukünftige Königin wächst. Kronprinzessin Mette-Marit (52) leidet seit Jahren an Lungenfibrose – einer unheilbaren Erkrankung, bei der die Lunge zunehmend vernarbt und das Atmen immer schwerer fällt. Nun hat ihr Ehemann, Kronprinz Haakon (52), ein erschütterndes Gesundheitsupdate gegeben.
"Die Kronprinzessin ist ernsthaft krank, und ich glaube, es ist in letzter Zeit etwas schlimmer geworden. Deshalb mache ich mir Sorgen um ihre Gesundheit", sagte Haakon am Dienstag ungewöhnlich offen gegenüber norwegischen Medien.
Besonders traurig: Erst vor wenigen Tagen war Mette-Marit beim traditionellen Verfassungstags-Umzug am 17. Mai in Oslo mit einer Sauerstoffkanüle zu sehen. Bilder zeigten die Kronprinzessin gemeinsam mit ihrem Mann und Sohn Sverre Magnus (20) auf dem Balkon der Residenz Skaugum, tapfer lächelnd trotz ihrer schweren Erkrankung.
Die norwegische Royal kämpft bereits seit 2018 öffentlich gegen die Krankheit. Damals machte sie ihre Diagnose publik und erklärte, dass ihre Arbeitsfähigkeit stark schwanken werde. Immer wieder müsse sie sich zurückziehen, um Behandlungen und Erholungsphasen einzuhalten.
Jetzt scheint sich ihr Zustand deutlich verschlechtert zu haben. Auf die Frage, ob eine Lungentransplantation bereits Thema sei, antwortete Haakon: "Das müssen die Ärzte entscheiden." Dann fügte er bedrückt hinzu: "Leider ist es zuletzt viel schlimmer geworden."
Die schwere Erkrankung trifft das norwegische Königshaus in einer ohnehin extrem belastenden Zeit. Seit Monaten sorgen die Skandale rund um Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (28) für massive Schlagzeilen. Gegen ihn stehen schwere Vorwürfe im Raum, darunter mehrere Fälle von sexueller Gewalt. Ein Urteil wird Mitte Juni erwartet.
Zusätzlich geriet Mette-Marit selbst zuletzt unter Druck, nachdem durch veröffentlichte Epstein-Dokumente intime E-Mails zwischen ihr und Jeffrey Epstein bekannt wurden. Darin bezeichnete sie den verstorbenen Sexualstraftäter unter anderem als "Sweetheart". Die Kronprinzessin sprach später selbst von "schlechtem Urteilsvermögen" und nannte die Enthüllungen "peinlich".
Umso mehr scheint die Gesundheit der beliebten Royal derzeit im Mittelpunkt zu stehen. Bereits im vergangenen Herbst zog sich Mette-Marit für eine intensive Lungen-Rehabilitation einen Monat lang aus der Öffentlichkeit zurück.
Lungenfibrose gilt als nicht heilbar und verschlechtert sich meist mit der Zeit. Laut norwegischem Königshaus handelt es sich bei Mette-Marits Erkrankung allerdings um eine seltene Form, die nicht mit Umwelt- oder Lebensstilfaktoren zusammenhängt.
Trotz aller Rückschläge versucht die Kronprinzessin weiterhin, öffentliche Termine wahrzunehmen. Doch die jüngsten Aussagen ihres Mannes zeigen: Die Lage scheint ernster denn je zu sein.