Beim Nationalfeiertag in Norwegen ist einmal mehr deutlich geworden, wie sehr Kronprinzessin Mette-Marit (52) weiterhin mit ihrer Gesundheit zu kämpfen hat. Die 52-Jährige nahm zwar an den Feierlichkeiten zum 17. Mai teil, musste die Auftritte jedoch mehrmals erschöpft unterbrechen.
Selbst ein bereitgestellter Stuhl und eine diskrete Sauerstoffzufuhr über eine Nasenbrille konnten die Belastung nicht ausgleichen. Die Kronprinzessin, die an chronischer Lungenfibrose leidet, war zu schwach, um das stundenlange Stehen und Winken durchgehend zu bewältigen.
Der 17. Mai gilt als wichtigster Feiertag Norwegens und zählt gleichzeitig zu den anstrengendsten Terminen im royalen Kalender. Umso größer war die Überraschung, als der norwegische Hof vor wenigen Wochen bekannt gab, dass die Kronprinzessin trotz ihrer Erkrankung auch heuer an den Feierlichkeiten teilnehmen werde.
Zunächst winkte die Kronprinzessin den Kindern noch zu, doch nach einiger Zeit stand sie auf, sprach kurz mit ihrem Ehemann Haakon und zog sich anschließend ins Haus zurück. Ein ähnliches Bild zeigte sich später auf dem Balkon des Schlosses in Oslo.
Auch zu Beginn des Umzugs stand Mette-Marit noch gemeinsam mit der Familie auf dem Balkon, ehe sie sich zurückzog. Erst rund zwei Stunden später kehrte sie wieder zurück. Ihr Sohn, Prinz Sverre Magnus, trug dabei das Sauerstoffgerät.
Auffällig war auch, dass Mette-Marit erstmals beim Kinderumzug keine traditionelle norwegische Tracht trug. Ein zusätzlicher Kleiderwechsel vor der Weiterfahrt nach Oslo wäre für sie offenbar zu belastend gewesen.
Die Auftritte machten deutlich, wie sehr die Kronprinzessin mittlerweile von ihrer Krankheit gezeichnet ist. Längere royale Termine scheinen für die 52-Jährige inzwischen nur noch mit großen Anstrengungen möglich zu sein.
Bereits seit Dezember ist öffentlich bekannt, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat. Im Raum steht sogar eine mögliche Lungentransplantation. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist dies meist die letzte Therapieoption. Seit zwei Monaten ist Mette-Marit auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen.