Der Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit (52) verschlechtert sich rapide: Nachdem Kronprinz Haakon (52) zuletzt noch vorsichtig optimistisch über den Zustand seiner Frau gesprochen hatte, schlägt der Thronfolger jetzt plötzlich deutlich ernstere Töne an.
Wie unter anderem die norwegische Zeitung "Aftenposten" berichtet, sprach der 52-Jährige am Dienstag bei der Verleihung des Abelpreises in Oslo ungewöhnlich offen über die gesundheitlichen Probleme seiner Frau. "Die Kronprinzessin ist schwer krank, und ich habe den Eindruck, dass es ihr in letzter Zeit deutlich schlechter geht", so Haakon.
Es sind alarmierende Worte des Royals, der sich bisher öffentlich meist zurückhaltend und hoffnungsvoll gezeigt hatte. Noch im April hatte Haakon erklärt, dass die Krankheit seiner Ehefrau mittlerweile zum Alltag gehöre und es ihr etwas besser gehe.
Besonders belastend dürfte die Situation auch deshalb sein, weil Mette-Marit seit einiger Zeit sogar auf ein Sauerstoffgerät angewiesen ist. Bei öffentlichen Auftritten, zuletzt etwa am norwegischen Nationalfeiertag, war die Kronprinzessin bereits mit Nasenbrille zu sehen.
Doch die Sauerstoffversorgung bringt laut dem 52-Jährigen nur "ein wenig" Erleichterung. "Wir müssen einfach versuchen, so gut wie möglich damit umzugehen", erklärte der norwegische Kronprinz. Gleichzeitig machte er klar, dass dies keine dauerhafte Lösung für die Beschwerden seiner Frau sei.
Mette-Marit leidet seit mehreren Jahren an einer chronischen Lungenfibrose. Die unheilbare Erkrankung führt dazu, dass das Lungengewebe zunehmend vernarbt und die Atmung immer schwieriger wird. Immer wieder musste die Kronprinzessin deshalb öffentliche Termine absagen oder kürzertreten.
Im Dezember 2025 teilte der norwegische Hof mit, dass sie auf eine Lungentransplantation vorbereitet werde.