In der vergangenen Woche hat die britische Polizei ihre Ermittlungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor (66) wegen möglicher Amtsvergehen und mutmaßlicher Sexualstraftaten wieder aufgenommen.
Doch damit nicht genug, ein Enthüllungsbuch des Royal-Biografen Andrew Lownie, das gerade als Neuauflage mit über 30 neuen Seiten erschien, sorgt jetzt zusätzlich für Wirbel um den Bruder von König Charles (77).
Für das Buch hat Lownie vier Jahre lang recherchiert und nach eigenen Angaben mehr als 300 Personen befragt, darunter ehemalige Palastangestellte, Diplomaten und enge Wegbegleiter des Ex-Prinzen. Das Ergebnis ist ein vernichtendes Porträt eines Mannes, der seine royale Stellung jahrzehntelang schamlos ausgenutzt haben soll.
Besonders eine Schilderung aus Andrews Zeit als britischer Handelsgesandter macht derzeit die Runde. Laut Lownie sollen Andrews Mitarbeiter bei Staatsbesuchen regelmäßig darum gebeten haben, attraktive Frauen zu offiziellen Veranstaltungen einzuladen.
Bei einer solchen Gelegenheit soll ein Privatsekretär des Prinzen gegenüber einem Diplomaten konkret geworden sein: "Er mag Blondinen", sagte dieser laut Lownie. Die Reaktion des angesprochenen Konsuls ließ nicht lange auf sich warten: "Ich bin Diplomat, kein Zuhälter", zitierte der Autor in "Entitled".
Zudem beschreibt Lownie unschöne Szenen hinter den Palastmauern, von denen ihm ehemalige Angestellte berichtet haben. "Andrew wollte immer junge, hübsche Mädchen als Personal haben. Wenn er ihnen begegnete, kniff er sie gerne mal in den Hintern." Es gab angeblich auch hier Szenen, in denen er davon sprach, seinen Penis an den Frauen reiben zu wollen.
Der Biograf behauptet, Andrew habe Frauen absichtlich bloßgestellt und in Verlegenheit gebracht. Ein bizarres Beispiel: Bei Bällen habe der Bruder von König Charles laut Lownie gerne mal die Reißverschlüsse von Kleidern heruntergezogen. Der Autor behauptet, es gäbe "einfach unzählige Geschichten" über Andrews schlechtes Benehmen.
Prinz Andrew darf das Königshaus seit Mai 2020 nicht mehr offiziell vertreten und musste alle Ehrentitel sowie Schirmherrschaften abgeben. Ende Oktober 2025 verlor er auch seine verbleibenden royalen Titel.