Nach der unfreiwilligen Pause der Formel 1 sollte es eigentlich am Sonntag das vierte Saisonrennen über die Bühne gehen. Ob dieses aber tatsächlich stattfindet, ist aktuell noch fragwürdig. Laut Wetterprognosen sollen heftige Gewitter und starker Wind den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung machen.
Schon am Sonntagvormittag könnte es krachen. Und am Nachmittag – pünktlich zur geplanten Startzeit um 16 Uhr – dürfte sich die Lage weiter zuspitzen. Die Regenwahrscheinlichkeit: Stellenweise bis zu 90 Prozent.
Auch vor Ort wächst die Sorge. Lokale Medien rechnen bereits mit massiven Auswirkungen auf den Rennablauf. Im schlimmsten Fall drohen eine Verschiebung – oder sogar eine komplette Absage.
Noch ist unklar, ob die düsteren Prognosen eintreffen. Klar ist aber: Die Formel 1 dürfte für den Ernstfall gewappnet sein. Eine Vorverlegung auf Samstag steht im Raum – dann müssten Sprint und Qualifying bereits am Freitag stattfinden. Alternativ wäre auch ein späterer Start am Sonntag denkbar.
Ein weiterer Ausfall wäre jedenfalls ein herber Rückschlag. Schon die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien mussten gestrichen werden. Für den Saudi-GP wird bereits an einem Ersatztermin gearbeitet – aktuell ist das erste Dezember-Wochenende im Gespräch. Dafür müsste allerdings sogar das Finale in Abu Dhabi verschoben werden.