Von 14. bis 17. Jänner verwandelt sich Berlin wieder in ein Mode-Mekka. Unzählige Designer zeigen die neuesten Trends und Looks für Herbst. Mit dabei sind auch drei österreichische Designerinnen, die zu den Fixpunkten des Modegeschehens zählen. Viele internationale Modemacher überraschten im Rahmen der Modewoche mit klaren Statements zu den Themen Magermodels, Protz-Mode und Trendfarben.
Von 14. bis 17. Jänner verwandelt sich Berlin wieder in ein Mode-Mekka. Unzählige Designer zeigen die neuesten Trends und Looks für Herbst. Mit dabei sind auch drei österreichische Designerinnen, die zu den Fixpunkten des Modegeschehens zählen. Viele internationale Modemacher überraschten im Rahmen der Modewoche mit klaren Statements zu den Themen Magermodels, Protz-Mode und Trendfarben.
Das Brandenburger Tor bietet die historische Kulisse für das luxuriöse Zelt, das Schauplatz für drei Tage Modezukunft im Stundentakt sein wird.
, stehen natürlich auch die Designer und Modemacher im Mittelpunkt der Modewoche.
Anja Gockel will gesunde Models
Die deutsche Modedesignerin Anja Gockel (45) legt Wert auf gesunde Models auf dem Laufsteg. Das gab die Designerin im Rahmen der Berliner Modewoche in einem Interview bekannt. Es habe sogar das Gerücht gegeben, sie suche Übergrößen, erzählte Gockel bei der Berliner Fashion Week. "Nein, das stimmt nicht, ich suche keine Übergrößen, sondern ich möchte einfach, dass meine Models eine Größe 36 haben."
Die Mainzerin ist bei der Berliner Modewoche Stammgast. Dort zeigte sie ihre von der Mystikerin Hildegard von Bingen inspirierte Kollektion für den kommenden Winter - darunter ein bodenlanges weißes Brautkleid mit einem Kreuz auf der Vorderseite.
Newcomerin Akhmadullina mag keine protzige Mode
Die russische Designerin Alena Akhmadullina lehnt allzu vulgäre Kleider ab. "Es ist eine typische Modesünde russischer Frauen, zu enge Sachen zu tragen, zu kurze Röcke und zu tiefe Ausschnitte zu haben", sagte die 35-Jährige bei der Fashion Week in Berlin. Außerdem finde sie es unschön, dass manche den eigenen Wohlstand mit protzigen, teuren Kleidern zur Schau stellten.
Die Designerin aus St. Petersburg zeigte am Dienstag ihre Entwürfe für Herbst und Winter 2014/15. Ihre Mode war inspiriert von romantischen Motiven aus der Erzählung "Das Gespenst von Canterville" des Iren Oscar Wilde. Fließende Kleider, Jacken und Mäntel wurden durch schmale Gürtel zusammengerafft.
Michael Michalsky: "Rot wird das neue Schwarz"
Der Berliner Designer Michael Michalsky (46) sieht für Herbst/Winter 2014 ROT. Angesprochen auf die Trends für den kommenden Winter meinte der 46-Jährige: "Man sagt ja: Rot wird das neue Schwarz. In meinem Fall ist das ein chinesisches Lackrot, wie man es von asiatischen Holzarbeiten kennt. Und definitiv Schwarz in Kombination mit Rot oder Weiß. Bei den Metallictönen ist es Bronze-Metallic."
APA/red
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Gleich am ersten Tag sicherte sich Lena Hoschek ihren Termin und füllte die erste Reihe mit Promis, wie Moderatorin Enie van de Meiklokjes und Model Lexy Hell. Die gebürtige Steirerin, die bei der britischen Mode-Legende Vivienne Westwood in die Schule ging, schwelgt weiter in weiblichen, verspielten Formen.
Der weit schwingende Glockenrock bleibt uni oder geblümt das Markenzeichen, die durchsichtigen Spitzenblusen dazu werden vorzugsweise "unten ohne" getragen. Dazwischen mischen sich Bleistiftröcke und atemberaubende Abendkleider. Die Models dürfen bei Hoschek auch mal ein paar Gramm mehr auf den Hüften haben - viel Applaus und ein riesiger Blumenstrauß für den Berliner Modeliebling.
ist stark von der indischen Chakren-Lehre beeinflusst, auch wenn die Kleider auf den ersten Blick nicht an Indien erinnern.
. Ihrem Lieblingsmaterial Pailetten setzte sie wahrscheinlich auch diesmal ein Denkmal. Reiche Bestickungen und raffinierte Schnitte sind ihr Markenzeichen.
Übrigens ist das überaus erfolgreiche, nachhaltige Label "" ebenfalls in Berlin unterwegs. Dort macht im bunten Modetreiben die "Ethical Fashion Show Berlin" wieder ihre Pforten auf und zeigt wie "grün" funktioniert.
Maria Ratzinger