Austro-Pornostar über seinen ersten Sex mit fünf Frauen

Der Österreicher Mick Blue (44) zählt zu den bekanntesten Porno-Stars der Welt. Doch der Einstieg in die Branche war alles andere als einfach.

Die Corona-Pandemie hat auch die Erotik-Industrie mit voller Wucht getroffen! Nach dem Ausbruch des Virus im März war die Porno-Branche komplett zu, bis August waren die Produktionen auf Eis gelegt, bei den Firmen und Darstellerinnen herrschte ein halbes Jahr buchstäblich "tote Hose".

Mittlerweile finden wieder Porno-Drehs statt, allerdings unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. "Die Arbeit ist aber nach wie vor nicht die gleiche, wie sie vor Corona war. Von der Produktion her ist es nach wie vor gedämmt", erklärt Austro-Pornostar Mick Blue gegenüber "Heute". Die Darsteller müssen vor den Szenen einen 24-Stunden-PCR-Test machen, die Crew trägt am Set zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz.

Trotz der Eindämmung der Produktionen ist der 44-Jährige ein gut gebuchter Darsteller. "Es gibt Wochen, da arbeite ich sieben Tage durch und dann gibt es Wochen, wo ich weniger arbeite", verrät der Grazer. Der Österreicher hat sich mittlerweile einen Namen in der Branche gemacht und kann sich seine Projekte aussuchen. Doch das war nicht immer so und der Weg bis zum erfolgreichen Porno-Darsteller war für Mick Blue alles andere als leicht.

Vom Bürokaufmann zum Porno-Darsteller

In seiner Jugend machte der Steirer eine Lehre zum Bürokaufmann und schloss diese auch erfolgreich ab. Sechs Jahre lang arbeitete er schließlich in dem Beruf. Doch in seinem Hinterkopf schwirrte ein ganz anderer Traum, der Traum vom Porno-Star! "Es ist immer in meinem Kopf herumgegeistert, dass ich das gerne machen würde", erinnert sich der 44-Jährige zurück. Doch der "normale Beruf" habe immer Vorrang gehabt.

Der gebürtige Grazer, der seit 2004 in den USA lebt, arbeitete nach seiner Lehre als kaufmännischer Leiter einer Firma. Doch Mick war damit nicht ganz glücklich. "Der Geschäftsführer und ich haben uns dann entschlossen, dass wir getrennte Wege gehen und dann habe ich ein wenig Pause gehabt", erklärt Mick im Gespräch mit "Heute". In dieser Auszeit habe er sich dazu entschlossen, dass er in der Versicherungsbranche arbeiten möchte.

"Das hat am Anfang recht gut funktioniert, aber ich bin nicht der Verkäufer-Typ. Was mir am Zeiger gegangen ist, war, dass keines der Produkte wirklich gut ist und du es aber so verkaufen musst, als wäre es das beste Produkt der Welt", sagt der Österreicher. Also habe er die Zeit dann schließlich dazu genützt, "um mich intensiver in der Porno-Branche umzuschauen." Doch der Anfang war schwer.

"Porno-Castings sind die reinste Abzocke"

"Die ersten kleinen Sachen, die ich gemacht habe, waren von Zeitungs-Inseraten, wo man bei Porno-Castings mitmachen kann", erzählt Mick gegenüber "Heute". Doch das sei die reinste Abzocke gewesen. Der 44-Jährige erinnert sich: "Du kommst hin, zahlst deine 100 Euro und dann sind da 20 andere Typen." Die Firma würde dann mit dem Geld die 3-4 Darstellerinnen bezahlen, um die Sex-Szenen drehen zu können. "Im Endeffekt ist es eine 0-Euro-Produktion und die Firma verkauft das Material dann", erklärt der Österreicher weiter.

Die Porno-Castings seien zwar eine gute Erfahrung gewesen, "aber weiterbringen tut es dich gar nichts". Laut Mick Blue habe es vor mehr als 20 Jahren aber keine anderen Möglichkeiten gegeben. Neben den Castings war der Grazer aber auch nicht untätig. "Ich bin in Videotheken gegangen, habe mir die Porno-Kassetten ausgeborgt und habe Briefe an die Firmen und Produktionen geschrieben", so Mick.

Doch das verlief nicht immer ganz nach Plan. "Man bekommt dann einen Brief zurück, wo drinnen steht, man soll sich mit einer Frau beim Sex filmen und das Material dann schicken. Vielleicht werden sie es verwenden. Aber woher sollte ich eine Frau finden, die das auch macht. Die laufen ja auch nicht wie die Hühner durch die Gegend", scherzt der Steirer im Gespräch mit "Heute".

Fünf Frauen und Mick Blue

Mick Blue würde den Einstieg in die Porno-Branche aber wieder gleich machen und das hat einen guten Grund! "Durch diese Geschichten habe ich den ÖKM-Chef Thomas Janisch kennengelernt", so der 44-Jährige. "Das war für mich der erste Schritt." So habe Janisch unter anderem Foto-Shootings und auch Drehs organisiert. An eine Produktion erinnert sich der 44-Jährige dabei ganz besonders gerne zurück! "Es war eine Szene mit einem zweiten Typen und fünf Mädels." 

Allerdings war der Druck für den männlichen Kollegen dann doch offenbar etwas zu groß. "Der hat komplett versagt. Der hat das überhaupt nicht gepackt." Mick musste bzw. durfte mit den fünf Frauen also alleine drehen. "Das war ein Wahnsinn für mich. Das erste Mal im Leben fünf Mädels für mich alleine. Das war schon super", erinnert sich Blue an die Anfangszeiten seiner Karriere zurück.

Dann ging alles recht schnell. Nach dem Dreh wurde Mick Blue nämlich zu Michael Schey von der Firma "Videorama" weitervermittelt. Schey zählte damals zu den größten Porno-Regisseuren überhaupt und drehte als "Harry S. Morgan" etwa die "Gina Wild"-Filme. Nun sollte der gebürtige Grazer also für Schey vor der Kamera stehen und seine erste "professionelle" Szene drehen. Doch die ging mächtig in die Hose...

Was beim ersten "professionellen Dreh" genau schief gelaufen ist, erfährst du im nächsten Teil der "Mick Blue"-Reihe am 3. April. 

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