Der US-Konzern Microsoft bittet dich jetzt bei seinem neuen KI-Helfer Copilot Cowork für jede Anwendung extra zur Kasse. Ab Dienstag gilt bei Copilot Cowork ein neues Abrechnungsmodell, wie Microsoft mitteilt. Der Preis richtet sich danach, wie viel Rechenleistung der KI-Helfer für deine Aufgabe braucht.
Mit Microsoft 365 Copilot Cowork kannst du dir laut Unternehmen viele Arbeiten abnehmen lassen: "Sie beschreiben, was Sie benötigen, und Cowork sendet E-Mails, plant Besprechungen, erstellt Dokumente, Beiträge in Teams und verwaltet Ihren Kalender." Voraussetzung ist ein Abo. Zusätzlich zahlst du aber dann für jede einzelne Anwendung.
"Es wird so sein, als würde man an der Tankstelle tanken", sagt Microsoft-Manager Charles Lamanna zur Nachrichtenagentur AFP. Je nach Nutzer wird unterschiedlich viel Rechenleistung verbraucht.
Lamanna gibt zu, dass das neue Abrechnungsmodell eine "große Weiterentwicklung" für Microsoft ist – bisher wurden Produkte wie Microsoft 365 ja nur über Abo-Gebühren abgerechnet. Der neue Weg sei aber "der einzige, damit das Modell funktioniert", so Lamanna.
Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, ist der KI-Helfer laut Microsoft standardmäßig abgeschaltet. Firmen können die Ausgaben pro Mitarbeiter, pro Team oder pro Abteilung beschränken.
Zusätzlich kündigt Microsoft ein "deutlich günstigeres" Modell namens Cowork 1 für "Alltagsaufgaben" an.