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Mieten kletterten erstmals über 7 Euro/m2

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:34

Im Jahr 2015 sind die Durchschnittsmieten in Österreich erstmals auf über sieben Euro pro Quadratmeter gestiegen. 474,6 Euro monatlich waren es im Schnitt für Hauptmiete inklusive Betriebskosten. Das geht aus einer Aussendung der Statistik Austria vom Mittwoch hervor.

Im Jahr 2015 sind die Durchschnittsmieten in Österreich erstmals auf über sieben Euro pro Quadratmeter gestiegen. 474,6 Euro monatlich waren es im Schnitt für inklusive Betriebskosten. Das geht aus einer Aussendung der Statistik Austria vom Mittwoch hervor.

Im Jahr 2004 lag der Durschnittspreis bei 351 Euro, so die Auswertung. Damit ist der Quadratmeterpreis voriges Jahr auf 7,14 Euro gestiegen, nach 5,29 Euro im Jahr 2004 und 6,93 im Jahr 2014.

Zwischen den Bundesländern schwanken die Mietkosten massiv: Am billigsten waren sie im Burgenland (5,36 Euro) und in Kärnten (5,71 Euro). Am meisten zahlten die Salzburger (8,66 Euro) und Vorarlberger (8,11 Euro). In Wien waren es 7,45 Euro.

Bei Neuverträgen wurden im Jahr 2015 durchschnittlich monatlich 8,7 Euro pro Quadratmeter (inkl. Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen) bezahlt. Haushalte mit mehr als 30-jähriger Vertragsdauer gaben dagegen nur 4,9 Euro für Miete und Betriebskosten aus. 

Wohnungs- oder Hauseigentümer geben im Schnitt weniger fürs Wohnen aus. Bei in Eigentum bewohnten Häusern betrugen die Wohnkosten pro Quadratmeter zuletzt 3,2 Euro, bei Eigentumswohnungen waren es 5,2 Euro und bei privaten Mietwohnungen 9,8 Euro.

Die Wohnkosten beinhalten u. a. die Ausgaben für Strom und Gas sowie den Zinsanteil der Kreditrückzahlung.

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