Millionenschaden bei Explosion in Hörsching

Kurz nach 8 Uhr früh ging eine Entsorgungsfirma in Hörsching in Flammen auf. 17 Feuerwehren waren im Großeinsatz, löschten am Nachmittag noch immer. Der Schaden liegt im Millionenbereich.

Wie berichtet, kam es Donnerstagfrüh zu einem Megabrand. Im Industriegebiet Hörsching (Bez. Linz-Land) stand eine Entsorgungsfirma in Flammen. Die dichten Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen.

17 Feuerwehren rückten zum Großeinsatz aus, arbeiteten stundenlang daran, den Brand in den Griff zu bekommen. Erst gegen Mittag konnte Entwarnung gegeben werden, der Brand war unter Kontrolle. Jetzt geht es daran, die restlichen Glutnester abzulöschen, hieß es von der Einsatzleitung der Feuerwehr Hörsching.

Zwei Hallen komplett zerstört

Über die Brandursache ist noch nichts bekannt, nur dass es zu einer Verpuffung bzw. Explosion bei einer Presse gekommen war. Zwei Hallen sind ein Totalschaden, sie wurden komplett durch die Flammen zerstört. "Der Schaden geht in die Millionen", so Michael Frostel, Pressesprecher der EnergieAG, Donnerstag kurz vor 16 Uhr gegenüber "Heute". Zu diesem Zeitpunkt war noch immer nicht Brandaus gegeben worden.

Die Arbeiten werden bis Freitag andauern. Aus diesem Grund ist auch eine Brandursachenerforschung durch Beamte des Landeskriminalamtes und dem bestellten Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ derzeit nicht möglich. Diese wird am Freitag aufgenommen und einige Tage andauern.

Bei der Explosion wurden neun Menschen verletzt, drei davon schwer. Ein 44-Jähriger Bosnier aus Linz wurde in die Klinik München-Bogenhausen geflogen, ein 46-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land ins AKH Wien und ein 38-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land in ein Linzer Krankenhaus. Sechs leichter Verletzte kamen in Linzer Spitäler.

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