Bei russischen Luftangriffen im Süden und Osten der Ukraine sind am Dienstag laut ukrainischen Behörden mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. In der Region Dnipropetrowsk gab es bei einem Drohnenangriff auf ein Auto drei Tote, so der dortige Gouverneur Oleksandr Hanscha. Die russische Armee habe mit Drohnen Zivilisten attackiert, die "auf einer Straße unterwegs waren".
Auch in der Stadt Slowjansk in der Region Donezk forderte der Beschuss von Wohngebieten drei weitere Todesopfer, wie Bürgermeister Vadym Liach mitteilte.
Zwei Menschen starben laut Behörden durch Drohnenbeschuss in der südlichen Region Cherson. Dort wurden außerdem 16 weitere Personen verletzt.
Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag wurden bei massiven russischen Angriffen in der Ukraine mindestens elf Menschen getötet.
Der Krieg in der Ukraine war am Dienstag auch Thema beim G7-Gipfel im französischen Evian. Im Kurort am Genfer See einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Beim Gipfel traf US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen. Im Anschluss sagte Trump, Russland "soll ein Abkommen schließen".
Selenskyj hatte am Montag angeboten, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den USA zu treffen. Der Kreml hatte jedoch bereits Anfang des Monats erklärt, er sehe "keinen Sinn" in einem Treffen der beiden Staatschefs.