Frühjahrsoffensive steht bevor

Paukenschlag! Jetzt ändert Putin seine Kriegsziele

Russland dürfte für die Frühjahrsoffensive wohl 20.000 neue Soldaten in die Ukraine schicken – mit neuen Zielen. Die Details:
Newsdesk Heute
28.04.2026, 09:29
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Wie der Vizechef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Vadym Skibitskyi, gegenüber der britischen "Times" berichtete, steht die russische Frühjahrsoffensive wohl kurz bevor. Seiner Einschätzung zufolge wird der Kreml 20.000 weitere Soldaten in die Ukraine schicken.

Sobald es der schlammige Boden zulässt, werden sie demnach vermehrt auf Panzern und Motorrädern angreifen, berichtet der "Spiegel". Dabei sollen die russischen Streitkräfte offenbar ein neues Ziel verfolgen.

Das plant der Kreml

Bisher waren Experten davon ausgegangen, dass es Kreml-Chef Wladimir Putin vor allem auf die Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson abgesehen habe. Dies dürfte sich nun geändert haben. In seinem Bericht bezieht sich der "Spiegel" hierfür auf den Sprecher von Putin, Dmitrij Peskow.

Ihm zufolge müsse die russische Armee noch "17 bis 18 Prozent der Volksrepublik Donezk" einnehmen. Danach würde man die Kriegshandlungen einstellen. Dafür sollen die Städte Kramatorsk und Slowjansk fallen, sagte Militärexperte Franz-Stefan Gady der deutschen Zeitung. Kramatorsk wollen die Russen wohl aus dem Süden angreifen, während man in Slowjansk aus dem Süden vorrücken würde.

So stehen die Chancen

Dieser Taktik gibt zumindest der "Spiegel" keine großen Erfolgschancen. Russland würde demnach nicht über die Panzer und notwendige Infanterie verfügen. Zudem sei die Ukraine in der Drohnenkriegsführung immer besser geworden. Auch die Sperre von Starlink und Telegram könnte für die russische Armee ein Problem darstellen. Dadurch könnten sie nur eingeschränkt kommunizieren.

Die Kämpfe um die Region könnten jedenfalls lange anhalten. Laut dem Geheimdienstvizechef, Skibitskyi, strebt Russland eine Eroberung des Donbass bis September an – ein Ziel, das laut Gady frühestens im Spätsommer oder erst im nächsten Jahr erreichbar wäre. Es könnte jedoch auch sein, dass die russischen Streitkräfte bei dem Versuch scheitern.

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