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Ministerium warnt vor fiesem FinanzOnline-Mail

Mit Hilfe von angeblichen E-Mails des Finanzministeriums versuchen Betrüger, an persönliche Daten von Bürgern zu gelangen.

Clemens Pilz
Vorsicht vor gefälschten FinanzOnline-Seiten!
Vorsicht vor gefälschten FinanzOnline-Seiten!
BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com

Eine Steuerrückzahlung über 578,99 Euro wird derzeit vielen Österreichern in E-Mails der Steuerplattform FinanzOnline in Aussicht gestellt. Das Problem dabei: Tatsächlich handelt es sich bei den Nachrichten nicht um ein offizielles Dokument, sondern um einen sogenannten Pishing-Versuch.

So sieht die Fake-Mail aus
So sieht die Fake-Mail aus
Screenshot

Cyberkriminelle versuchen gutgläubige Opfer von der Echtheit des E-Mails zu überzeugen und wollen sie dazu bringen, persönliche Daten preiszugeben. So werden Empfänger dazu aufgefordert, auf einen Hyperlink zu klicken und auf der dahinterliegenden Webseite Daten wie den IBAN einzugeben.

Hierzu stellte nun das Finanzministerium klar: Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. "Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf."

Ermittlungen gegen die Betrüger wurden bereits aufgenommen.