Vergangene Woche in der Nacht auf Mittwoch im Bezirk Perg: Ein Bursch hatte vier Freunde eingeladen, im Keller wurde gefeiert und getrunken.
Im Lauf der Feier soll ein Teenager nach oben gegangen sein, dort den Stubentiger geschnappt und ins Freie geschafft haben. Der unfassbare Vorwurf: Draußen soll er Karli mit einem Besen traktiert haben. Für das Tier kam jede Hilfe zu spät.
Wie die "BezirksRundschau" berichtet, sollen die anderen Jugendlichen bei dem Zwischenfall nicht dabei gewesen sein. Als sie erfuhren, was passiert ist, brachten sie den Kadaver in einen nahegelegenen Wald.
Zu Tränen rührend ein inzwischen gelöschter Post der Katzenbesitzer: "Unser Kater Karli wurde in der Nacht auf grausamste Art und Weise misshandelt und getötet." Das Tier sei nur mehr schwer zu erkennen gewesen. "Was muss in einer Person vorgehen, um einen unschuldigen Kater aus seinem Zuhause zu entwenden und ihn anschließend zu malträtieren und zu ermorden?"
„Was muss in einer Person vorgehen, um einen unschuldigen Kater zu malträtieren und zu ermorden?"“Facebook-Postder trauernden Besitzer
Die Polizei bestätigte auf "Heute"-Anfrage, dass ermittelt wird. Konkret laufen Erhebungen gegen drei Verdächtige.
Der Aufschrei bei der Pfotenhilfe Lochen (Bez. Braunau) war vor Kurzem groß: Sie kritisierte das Urteil in einem Linzer Prozess wegen Tierquälens. Der Schuldspruch sei "lächerlich mild".
Ein 45-Jähriger soll jahrelang Dutzende Hunde in Ansfelden (Bez. Linz-Land) gepeinigt haben. Der Angeklagte – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – fasste nicht rechtskräftig, zwei Jahre, acht Monate davon unbedingt, aus. Der Braunauer Verein spricht von "einer schallenden Ohrfeige" für den Tierschutz. "Das ist wirklich schockierend."