Die Neuinfektionen liegen weiter auf hohem Niveau und mit Stand Sonntag kämpfen 820 Covid-Patienten auf den Spitälern gegen die folgenschwere Krankheit, mehr als ein Viertel davon muss intensivmedizinisch betreut werden. Und: Der Anteil vollimmunisierter Patienten, die an Corona erkranken, nimmt stetig zu.
Trotzdem sieht FPÖ-Chef Herbert Kickl jetzt die Zeit gekommen, alle Schutzmaßnahmen wieder zurückzufahren. Er hat dafür auch schon ein Datum im Auge:
"Der 26. Oktober soll ein zweites Mal zum Tag der Freiheit werden" und [...] "den Menschen die Freiheit zurückbringen und sie von den Zwängen und Vorschriften unter dem Verwand der Corona-Bekämpfung erlösen", so der Vorschlag des Parteiobmanns.
Viele Maßnahmen hätten laut dem obersten Blauen sowieso "überhaupt keinen Zusammenhang mit einer medizinischen Versorgung", sondern würden nur "dem Machtausbau der herrschenden Politik" dienen.
Jedenfalls bestehe in Österreich im Herbst 2021 keine Ausnahmesituation mehr, so Kickl weiter. "Dadurch besteht auch keine Rechtfertigung für Grundrechtseigriffe jeglicher Art."
Den Spitälern drohe allein durch die steigende Zahl an Geimpften oder Genesenen, welche vor einem schweren Verlauf geschützt seien, keine Überlastung mehr, argumentiert der Freiheitliche weiter. Zudem hätten sich die Behandlungsmöglichkeiten wesentlich verbessert, sodass Infektionen frühzeitig erkannt und therapiert werden könnten.
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