Die Kraft der kleinen, weißen Kugeln namens Globuli ist umstritten. Manche glauben an die Wirkung der Homöopathie, andere stehen ihr kritisch gegenüber. Doch was ist Homöopathie eigentlich genau und reicht die Alternativmedizin um im Herbst der Grippe zu entkommen? Heute.at deckt auf.
Nicht alle wollen starke Medikamente schlucken, um einer Grippe vorzubeugen bzw. diese zu bekämpfen. Eine sanfte Methode, um gesund zu bleiben, heißt deshalb Homöopathie. Dabei gilt das Prinzip: "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden". Das bedeutet, dass Globuli und Co. ähnliche, aber nur sehr leichte Symptome hervorrufen, an denen der Kranke leidet. So baut der Körper seine Immunabwehr von selbst auf und kann bei "echten" Grippeviren sofort reagieren.
Wenn man sich nun gegen eine schlimme Erkältung wappnen möchte, sollte man jeden Tag etwa 5 bis 15 Globuli einnehmen. Allerdings ist die Menge auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich, hier kann der Arzt weiterhelfen.
So nimmt man Globuli richtig ein:
Geben Sie die Globuli auf einen Löffel
Nehmen Sie diese ein und lassen Sie sie auf der Zunge zergehen
Essen und trinken Sie 15 Minuten davor und danach nichts
Während der Behandlungszeit sollte auf Kaffee, Cola, Kamillen- oder Pfefferminztee verzichtet werden
Auch Menthol- und Kampher-haltige Präparate sollten nicht eingenommen werden
Auch für Kinder und Tiere
Die natürlichen Pillen sind mit pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Substanzen versetzt sowie mit Ethanol oder Milchzucker, die dem Körper als auch der Seele bei der Heilung helfen. Gründer dieser Art von Krankheitsbekämpfung ist Samuel Hahnemann, der darauf achtete, dass die Wirkung sanft erfolgt und somit auch Kinder und Tiere die Mittel einnehmen können. , dass es - im Gegensatz zu Medikamenten - keine Nebenwirkungen gibt.
Die Haupteinsatzgebiete der Homöopathie sind vor allem:
Husten
Schnupfen
leichte Erkältungen
Halsschmerzen
Allergien wie etwa Heuschnupfen
Da vor allem Eltern oft skeptisch sind, ob Impfungen gegen Allergien, Grippe und Co. überhaupt helfen, ist diese sanfte Medizin eine gute Alternative.
Katharina Häusler