Wetter fegt "Jedermann" vom Domplatz! Gestartet wurde die Dernière trotz dunkler Wolken noch unter freiem Himmel. Doch nach knapp einer Stunde war Schluss am Domplatz. Mehr als 2.000 Besucher mussten ins Große Festspielhaus wechseln, während hinter den Kulissen in Rekordzeit Technik und Bühne angepasst wurden. Einige Gäste hatten da bereits eine ordentliche Portion Regen abbekommen.
Philipp Hochmair nahm das Chaos mit Humor, scherzte vor dem Festspielhaus mit Besuchern und stand nach rund 45 Minuten Unterbrechung wieder auf der Bühne. Sogar die Tango-Szene mit Buhlschaft Roxane Duran wurde noch einmal gespielt.
Am Ende gab es Standing Ovations und lange Applausminuten. Hochmair mischte sich danach unter die Zuschauer, machte Fotos und feierte später bei der Abschlussfeier weiter.
Ganz nebenbei sorgte er dort auch noch für die nächste "Jedermann"-News. "Ja, ich bin nächstes Jahr wieder dabei, ich hab schon unterschrieben, will es nur nicht an die große Glocke hängen", verriet er.
Das Wetter war heuer überhaupt ein hartnäckiger Mitspieler. Von 16 Vorstellungen inklusive Generalprobe konnten nur fünf komplett am Domplatz stattfinden. Neun wurden gleich ins Festspielhaus verlegt, zwei mussten – wie das Finale – während der Vorstellung übersiedeln.