Schluss mit Spekulationen

"Hab schon unterschrieben" – Hochmair bleibt Jedermann

Philipp Hochmair wird auch 2027 als "Jedermann" in Salzburg auf der Bühne stehen. Nach einem turbulenten Saisonfinale ließ er die Bombe platzen.
Romina Colerus
26.08.2026, 09:07
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Was für ein Finale! Die letzte "Jedermann"-Vorstellung der heurigen Salzburger Festspiele wurde für Publikum und Ensemble zur XL-Ausgabe. Trotz dunkler Wolken startete man zunächst am Domplatz, nach knapp einer Stunde machte der Regen dem Freiluft-Spektakel aber einen Strich durch die Rechnung.

Mehr als 2.000 Besucher mussten ins Große Festspielhaus übersiedeln, die Technik gleich mit. Philipp Hochmair nahm das Wetterchaos gelassen, scherzte vor dem Festspielhaus und legte nach rund 45 Minuten Pause wieder los. Die Tango-Szene mit Buhlschaft Roxane Duran wurde noch einmal gespielt, anschließend ging das Stück regulär zu Ende.

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Danach gehörte der Abend endgültig Hochmair. Das Publikum feierte ihn mit langen Standing Ovations, der Schauspieler tanzte und hüpfte über die Bühne und stürmte schließlich sogar in die Zuschauerränge, wo er für Erinnerungsfotos posierte.

Bei der anschließenden Abschlussfeier in der Kulisse Salzburg folgte dann die Nachricht, auf die viele Fans gewartet haben. Auf die Frage nach seiner Zukunft als Jedermann antwortete Hochmair: "Ja, ich bin nächstes Jahr wieder dabei, ich hab schon unterschrieben, will es nur nicht an die große Glocke hängen".

Bei Duran ist die Zukunft hingegen noch offen. "Wir haben über Fortsetzung gesprochen, aber es steht noch in den Sternen. Wollen tue ich schon und Nein-Sagen würde ich auch nicht", erklärte die Buhlschaft. Auch Christoph Luser, der als Jedermanns Gesell und Teufel zu sehen ist, macht Hoffnung auf eine Rückkehr. "Es ist noch nicht fixiert, aber es schaut sehr gut aus".

Weniger verlässlich als Hochmair zeigte sich in dieser Saison nur das Salzburger Wetter. Von 16 Vorstellungen inklusive Generalprobe konnten lediglich fünf komplett am Domplatz gespielt werden. Neunmal musste man gleich ins Festspielhaus ausweichen, zweimal sogar während der laufenden Vorstellung übersiedeln.

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