"Mobilität muss leistbar bleiben": ÖAMTC zerreißt Paket

Autofahrer werden nicht genug entlastet, befindet der ÖAMTC. 
Autofahrer werden nicht genug entlastet, befindet der ÖAMTC. Getty Images/iStockphoto
Am Dienstag präsentierte die Bundesregierung ein insgesamt 28 Milliarden Euro schweres Anti-Teuerungspaket. Dem ÖAMTC geht dieses nicht weit genug. 

Der Mobilitätsclub begrüßt die von der Regierung vorgestellten Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung. "Vor allem die von uns immer wieder geforderte Verschiebung der zusätzlichen CO2-Bepreisung ist positiv zu bewerten, denn damit ist eine noch höhere Belastung jener Menschen, die mangels Alternative auf ihr Auto angewiesen sind, zumindest vorerst vom Tisch", hält Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung fest.

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Forderung nach Reform der Pendlerpauschale 

Nachbesserungsbedarf sieht Wiesinger dennoch: "Mobilität muss leistbar bleiben – daher braucht es weitere Schritte. Uns fehlen vor allem Sofortmaßnahmen gegen die hohen Spritpreise, aber auch eine längerfristige und nachhaltige Strategie zur Reduktion der Kostenbelastung in der individuellen Mobilität".

Vor allem Österreicher, die am Land leben, müssten dringend zusätzlich und sofort entlastet werden. "Sie sind stärker auf den Pkw angewiesen und haben nachweislich höhere Mobilitätskosten. Wir verstehen nicht, dass sich das heuer nicht in einem höheren regionalen Klimabonus niederschlägt. Außerdem wurde bereits die Pendlerpauschale temporär erhöht, eine grundsätzliche Reform fehltjedoch nach wie vor", stellt der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung klar.

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Senkung der Mineralölsteuer gefordert

Folgende Maßnahmen würden laut ÖAMTC rasch dafür sorgen, dass Mobilität leistbar bleibt:

►Senkung der Mineralölsteuer (MöSt).
► Reform der Pendlerpauschale hin zu einer einkommensunabhängigen und kilometergenauen Entlastung für Pendler:innen
Erhöhung des Kilometergeldes für jene, die mit dem privaten Pkw Fahrten für ihre:n Arbeitgeber:in unternehmen.

Kritik kommt nicht nur vom ÖAMTC. Auch die Volkshilfe und die parlamentarische Opposition haben sich nach der Ankündigung des Pakets auf die Bundesregierung eingeschossen. 

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