Promi-Dokus sind in den letzten Monaten immer beliebter geworden. Allein im Deutschrap haben inzwischen rund ein halbes Dutzend Künstler eigene Dokumentationen erhalten, in denen ihr Leben und ihre Karriere beleuchtet werden.
Auch der populäre Streamer MontanaBlack war laut eigener Aussage bereits in Verhandlungen für eine eigene Doku. Konkret führte er Gespräche mit Amazon Prime, brach diese jedoch ab. Der Grund: Die Vertragsbedingungen hätten ihm bei Vertragsbruch erlaubt, auf sein gesamtes Vermögen verklagt zu werden.
Der 38-Jährige halt sich die Option bei Netflix aber weiterhin offen. Über diese Gespräche packt er allerdings nicht so detailliert aus, was darauf hindeuten könnte, dass hier noch etwas in Planung ist.
MontanaBlack machte aber auch klar, dass ihm die Qualität eines möglichen Films am Herzen liegt. Als negatives Beispiel nannte er die jüngste Netflix-Doku von Shirin David: "Wenn ich irgendwann noch mal eine Dokumentation über mein Leben mache, dann muss das wirklich etwas Gutes sein und nicht so eine 08/15 hingewichste Doku wie bei Shirin David beispielsweise, die nicht so stark war."
Als positives Gegenbeispiel hob der Streamer die Haftbefehl-Doku hervor. Diese wurde hochwertig produziert und zeigte schonungslos ehrlich einen Künstler, dessen Leben es wirklich wert sei, dokumentiert zu werden. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen und internationale Aufmerksamkeit.