Er ließ die Familie sitzen

Shirin David spricht erstmals über den Tod ihres Vaters

Die erfolgreiche Künstlerin und Geschäftsfrau zeigt sich in der Netflix-Doku "Barbara – Becoming Shirin David" von ihrer verletzlichen Seite.
Heute Entertainment
13.03.2026, 06:00
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Mit nur 30 Jahren hat sich Rap-Star und Unternehmerin Shirin David ein Imperium aufgebaut – mit Musik, Social Media, Kosmetik, Eistee und als TV-Jurorin. Die YouTuberin zählt inzwischen zu den einflussreichsten Künstlerinnen Deutschlands.

Barbara Shirin Davidavicius, wie sie bürgerlich heißt, ist bereits seit 2014 erfolgreich im Geschäft. Sie hat sieben Nummer-Eins-Hits gelandet, laut "Vermögen Magazin" soll sie inzwischen rund sieben Millionen Euro erwirtschaftet haben. In ihrer Netflix-Doku "Barbara – Becoming Shirin David" will sie ab 13. März eine privatere Seite von sich zeigen.

Zwischen Barbara und Shirin

Die Kameras haben David über Wochen in einer entscheidenden Phase ihres Lebens begleitet: Während der Vorbereitung für ihre "Schlau aber Blond"-Arenatour gewährt die "Bauch Beine Po"-Sängerin ungewöhnlich private Einblicke in ihr bewegtes Leben. Oft kommen ihr die Tränen, wenn sie zurückblickt. Abseits von Glamour und Show will sie erkunden, wie viel Platz sie selbst neben der von ihr erfolgreich erschaffenen Kunstfigur noch hat. "Das Thema Barbara und Shirin ist, glaube ich, der Kern dieser Doku", sagt sie selbst.

Der Film von Michael Schmitt beginnt dort, wo auch Davids Ursprung liegt: in einem kleinen Haus in Litauen, in dem sie ganz ohne Luxus mit ihrer Mutter Erika und jüngeren Schwester, Influencerin Pai Valpati, aufgewachsen ist. Der Vater aus dem Iran hat die Familie früh verlassen. "Er schenkte mir den Namen Shirin. Ich fand, dass das einfach viel interessanter klingt, als Babsi", verrät sie. Sein plötzlicher Tod vor fünf Jahren bewegt die Künstlerin auch in der Doku.

Mama hat sie "schon ein bisschen gezwungen"

Ihre Mutter kommt in der Netflix-Reportage ebenfalls zu Wort. Sowjetisch geprägt, habe sie ihre beiden Töchter "schon ein bisschen gezwungen". David hat neben Ballett auch Klavier, Geige und Oboe lernen müssen. Die Disziplin hat ihr auch den Sprung von der ersten deutschen Influencerin zur Musikerin ermöglicht. "Ich musste bei allen darum kämpfen, rappen zu dürfen". Mit dem Song "Gib ihm", der inzwischen mehr als 74 Millionen Mal gestreamt wurde, gelang ihr der Durchbruch.

Ausruhen will und kann sich David auf ihren Lorbeeren nicht. Sie ist eine extreme Perfektionistin, leidet unter starkem Lampenfieber und nimmt sich negative Kommentare immer noch zu Herzen. Sie erzählt etwa, wie sie einmal ungeschminkt in einer Hotellobby fotografiert wurde und sie dieses Erlebnis gebrochen habe. Seither sei die 30-Jährige noch mehr auf ihr Aussehen bedacht, das sie auch durch zahlreiche Beauty-Eingriffe optimiert hat. Wer in "Barbara – Becoming Shirin David" Alkohol-, Drogen- und Liebesbeichten erwartet, wird allerdings enttäuscht. Die Doku zeigt aber jedenfalls eine Seite von ihr, die man bisher so nicht kannte.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.03.2026, 06:00
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