So nahm Mädchen-Mörder Robert K. sein Urteil auf

Am Wiener Landesgericht ist Donnerstagabend ein Urteil im Mordfall Hadishat gefällt worden. Die acht Geschworenen kamen mehrheitlich zu dem Ergebnis, dass Robert K. bei der Tat zurechnungsfähig war und verurteilten ihn zu 12 Jahren Gefängnis.
Nach einem turbulenten Prozesstag in Wien und langen Beratungen der Laienrichter ist am Landesgericht nun ein Urteil gegen Robert K. gefallen. Der Mädchen-Mörder war bei der Tat zurechnungsfähig, muss 12 Jahre hinter Gitter und wird danach in eine Anstalt eingewiesen – dies bedeutet ein Jahr weniger Gefängnis als im ersten Prozess. Robert K. nahm das Urteil gefasst und regungslos zur Kenntnis, sagte nur: "Ich habe verstanden."

Erneute Berufung

Strafmildernd wurde das Geständnis und die bisherige Unbescholtenheit von Robert K. berücksichtigt. Erschwerend war die besondere Heimtücke der Tat, die Beseitigung der Leiche im Müll und dass Hadishat (7) ein wehrloses Opfer für den Teenager darstellte. Robert K. kommt voraussichtlich in das Jugendgefängnis nach Gerasdorf (NÖ). Verteidigerin Liane Hirschbrich meldete umgehend Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung gegen das Urteil, das daher wieder nicht rechtskräftig ist, an.

Robert K. "Mord war nicht wichtig"

Der Killer des kleinen Mädchens hat Donnerstagvormittag ausgesagt: "Der Mord an Hadishat war nicht wichtig für mich" – die wirren Erklärungen des Teenagers, der morgen seinen 18. Geburtstag feiert, könnt ihr HIER nachlesen. Über den Verlauf der Verhandlungen berichtete "Heute" im Liveticker laufend aktuel. Ihr könnt die Ereignisse hier nachlesen >>>

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