24-Jähriger in Wien erstochen – Motiv geklärt

Polizeisprecher Patrick Maierhofer spricht über den mutmaßlichen Tathergang. (Video: Video3)
Polizeisprecher Patrick Maierhofer spricht über den mutmaßlichen Tathergang. (Video: Video3)
Zwei Polen gerieten in der Inzersdorfer Straße in einen Streit. Einer überlebte die Konfrontation nicht, sein Kontrahent sitzt in Haft.
Neue Hintergründe zum mutmaßlichen Mord in Wien-Favoriten: Ein 26-Jähriger gestand nun, seinen zwei Jahre jüngeren Bekannten mit Messerstichen getötet zu haben. Der Pole befindet sich in Haft, gab nun im Polizeiverhör die Tat zu.

Der Verdächtige gab gegenüber den Ermittlern des LKA Wiens an, vor einem Monat mit seinen beiden ebenfalls polnischen Bekannten nach Wien mitgefahren zu sein. In der Nacht auf Samstag sei ein Streit um die gemeinsame Wohnsituation in der Inzersdorfer Straße eskaliert.

Mindestens zwei Stiche

Der 26-Jährige und sein 24-jähriger Kontrahent verließen die Wohnung, um ihre Differenzen auf der Straße zu klären. Dabei soll der Ältere ein Klappmesser gezogen und seinem jüngeren Kontrahenten in den Oberarm und in den Hals gestochen haben. Danach flüchtete er, konnte aber wenige hundert Meter vom Tatort entfernt in der Braunspergengasse angehalten und festgenommen werden. Die Tatwaffe wurde in der Knöllgasse aufgefunden und sichergestellt.

Trotz mehrfacher Reanimationsversuche durch die Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung verstarb das 24-jährige Opfer kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Die Amtshandlung wird vom Landeskriminalamt Wien, Gruppe Hoffmann geführt.

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