21-Jähriger stach in Asylheim auf Landsmann (23) ein

Tatort: Asylunterkunft in der Rennbahnstraße in St. Pölten
Tatort: Asylunterkunft in der Rennbahnstraße in St. PöltenHeute.at
Nach einem Mordversuch im September musste ein junger Iraker jetzt in St. Pölten vor Gericht und kam dabei mit einem blauen Auge davon.

Wegen Mordversuches musste ein 21-jähriger Iraker jetzt in St. Pölten auf die Anklagebank: Er war mit einem Landsmann (23) im Asylheim im Herbst 2020 in der St. Pöltner Rennbahnstraße in Streit geraten und zückte ein Messer. 

Zeugen halfen Opfer

Zudem soll der jüngere Iraker vor Zeugen wiederholt gedroht haben: "Ich bringe Dich um." Im Zuge der Auseinandersetzung setzte sich der 23-Jährige jedoch zur Wehr, mit Hilfe einiger Zeugen konnte der 21-Jährige schließlich entwaffnet werden. Selbst danach soll der Täter noch Drohungen ausgestoßen haben - mehr dazu hier.

20 Monate Gefängnis

Der 21-Jährige erlitt damals durch Zufall "nur" leichte Verletzungen, auch der Angreifer wurde leicht verletzt. Vor Gericht in St. Pölten kam der 21-Jährige jetzt glimpflich davon. Die Geschworenen sahen in der Attacke keinen Mordversuch, der Iraker wurde zu 20 Monaten Haft wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt (nicht rechtskräftig).

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AsylGerichtSankt Pölten

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