Wenn Sie im kommenden Monat besonders viele Männer mit Schnurrbart sehen, liegt das nicht etwa daran, dass etliche Rasierer ihren Geist aufgegeben haben - nein, es ist Movember. Mo-was? Movember, eine australische Initiative, die Aufmerksamkeit für den für Männer so gefährlichen Hoden- und Prostatakrebs erwecken soll.
Wenn Sie im kommenden Monat besonders viele Männer mit Schnurrbart sehen, liegt das nicht etwa daran, dass etliche Rasierer ihren Geist aufgegeben haben - nein, es ist Movember. Mo-was? Movember, eine australische Initiative, die Aufmerksamkeit für den für Männer so gefährlichen erwecken soll.
Der Movember wurde vor zehn Jahren in Australien ins Leben gerufen und steht seit jeher für das Thema Prostata- und Hodenkrebsvorsorge. "MoBros" aus aller Welt lassen sich im November einen Schnurrbart stehen, um in spielerischer Weise auf das ernste Thema aufmerksam zu machen. Daher auch der Name, eine Mischung aus dem englischen Wort für Schnurrbart - Moustache - und November.
. Auch etliche Prominente haben sich dem guten Zweck verschrieben und machen mit. Vergangenenes Jahr ließen sich unter anderem Kabarettistin Andrea Händler, Ex-Kicker Herbert Prohaska, sowie die Moderatoren Andi Knoll und Kathi Bellowitsch mit Schnurrbart ablichten.
Lustiger Zugang zu ernstem Thema
. Und seit jeher haben Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer. Einer der Hauptgründe hierfür ist, dass sich Frauen wesentlich öfter Vorsorgeuntersuchungen unterziehen als Männer. So wird für Männer ab dem 40. Lebensjahr mindestens alle vier Jahre eine Untersuchung empfohlen. Besonders dem in dieser Altergruppe verhältnismäßig häufigen Prostatakrebs soll so der Kampf angesagt werden.
Krebs ist bei Männern die zweithäufigste Todesursache. Allein im Jahr 2011 wurden in Österreich 20.000 Männer mit Krebs diagnostiziert. Noch erschreckender ist ein Blick auf den allgemeinen Gesundheitszustand: Fast zwei Drittel aller Männer sind entweder , was auch die um mehr als fünf Jahre verkürzte Lebenserwartung erklärt.
"MoSistas" herzlich willkommen
Übrigens: Nicht nur die sogenannten "MoBros" sind im Movember gefragt, auch "MoSistas" sind gern gesehene Unterstützer. Allen, die mehr Informationen zu dem Thema wollen, sei die ans Herz gelegt.