Mückstein macht Ansage zu neuer 2G-Verschärfung

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).Martin Juen / SEPA.Media / picturedesk.com
Ab sofort gilt wegen der explodierenden Corona-Zahlen die 2G-Regel in Österreich, für Ungeimpfte gilt ein Freizeit-Lockdown. Das sagt Mückstein dazu.

Die Stufe 4 des Stufenplans wurde vorgezogen! Mit dem heutigen Montag haben nur noch Geimpfte und Genesene in Gastronomie, Hotels, beim Friseur oder bei Events ab 25 Personen Zutritt. Im gesamten Handel herrscht jetzt wieder eine FFP2-Maskenpflicht. Und: Die Impfung gilt nur noch neun Monate ab dem Zweitstich für den Grünen Pass. Danach wird die Auffrischung notwendig.

Die entsprechende Verordnung wurde erst Sonntagabend, also weniger als 24 Stunden vor Inkrafttreten, von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) ausgegeben. 

"Um die vierte Welle zu brechen"

"Als Arzt und als Gesundheitsminister sehe ich die aktuelle Entwicklung der Corona-Zahlen mit großer Sorge", sagt der Ressort-Chef in einer persönlichen Erklärung der neuen Regeln. "Um die vierte Welle zu brechen, heben wir nun die österreichweiten Schutzmaßnahmen weiter an. Damit setzen wir strenge Maßnahmen, die aber notwendig sind, um unsere Spitäler zu schützen."

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Er erinnert die Österreicher: "Wir sitzen alle in einem Boot – es gibt nur ein Gesundheits- und ein Bildungssystem für uns alle." Nur durch möglichst viele Impfungen könnten wir "diese Pandemie gemeinsam hinter uns lassen".

"Schnitzelpanik", Ansturm auf Impfung

Es freue ihn deshalb sehr, dass alleine die Ankündigung der neuen Maßnahmen-Verschärfung, die Impfzahlen in Österreich wieder "merklich steigen" hatte lassen. Und tatsächlich hatte die "Schnitzelpanik" einen Run auf die Impfstraßen ausgelöst, lange Schlangen und immense Wartezeiten waren die Folge.

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Alleine am Samstag wurden laut Mückstein knapp 32.000 Impfungen durchgeführt, davon rund 10.500 Erstimpfungen, 4.300 Zweitimpfungen und 17.100 Drittimpfungen.

Übrigens: Wer sich als Kunde oder Gast nicht an die 2G-Regel hält, dem droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 500 Euro. Betreiber müssen bei Verletzung noch tiefer in die Tasche greifen, bei ihnen werden bis zu 3.600 Euro fällig.

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