Schon in den frühen Morgenstunden strömten tausende Muslime auf die Wiener Donauinsel: Am Bruckhaufen im 21. Bezirk wurde am Freitag das Ende des Ramadans gefeiert.
Die Veranstaltung begann bereits gegen 5 Uhr früh und dauerte bis in den Vormittag. Insgesamt waren laut Angaben rund 60.000 Teilnehmer für die Versammlung angemeldet.
Nach dem Ende des Ramadans versammelten sich viele Muslime auf der Donauinsel, um gemeinsam mit ihren Familien, Angehörigen und Freunden zu essen, zu trinken und um den Tag zu genießen.
Die große Menschenmenge sorgte auch für Auswirkungen im Verkehr. Vor allem rund um die Floridsdorfer Brücke und die Arbeiterstrandbadstraße kam es zu erheblichen Verzögerungen. Autofahrer mussten hier deutlich mehr Zeit einplanen.
Vor Ort war ein umfangreicher Polizeieinsatz nötig. Zahlreiche Beamte sicherten die Veranstaltung ab und begleiteten die Versammlung.
Das Islamische Zentrum wurde zwischen 1975 und 1979 errichtet - gebaut von Baumeister Richard Lugner im Auftrag des saudi-arabischen Königs Faisal ibn Abd al-Aziz.
Architektonisch ist die Moschee ein markanter Blickfang. Das Minarett ragt 32 Meter in die Höhe, die große Kuppel bringt es auf einen Durchmesser von 20 Metern. Zum Zentrum gehören außerdem Einrichtungen, die der Pflege der islamischen Kultur dienen.
Der Direktor des islamischen Zentrums ist Angehöriger der Saudi-Arabischen Botschaft in Wien.