Seit Freitagabend läuft ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung, Polizei und Bergrettung in Kleinarl (Pongau). Dort war es kurz nach 20 Uhr zu einem Murenabgang gekommen. Dabei hätten sich die Erdmassen in Richtung eines Wohngebiets bewegt.
Da die Gefahr bestand, dass noch weiteres Material abgehen könnte, wurden sieben Häuser evakuiert. Auch eine Erdbewegungsfirma wurde zur Unterstützung herbeigerufen. Häuser seien nicht beschädigt worden, berichtet "ORF Salzburg" unter Berufung auf die Feuerwehr Kleinarl.
Seitens der Feuerwehr habe man das betroffene Gebiet auch mit einer Drohne überwacht, auch nächtliche Kontrollfahrten gehörten zum Einsatz. Von einem Erdrutsch in nie dagewesenem Ausmaß sei die Rede gewesen.
In den Samstagmorgenstunden habe man dann wieder mit den Aufräumarbeiten begonnen. Diese seien inzwischen beinahe abgeschlossen. Mittlerweile konnten auch die Bewohner von vier Häusern wieder zurückkehren, drei Gebäude bleiben jedoch gesperrt.
Sie sollen erst wieder am Sonntag betreten werden können. Auch der nachlassende Niederschlag dürfte zur Entspannung der Lage beitragen. Laut dem Bericht habe es bei dem Unglück keine Verletzten gegeben.