Neun Monate nach der Milliardeninvestition in seine Superintelligence Labs hat Meta am Mittwoch das erste große KI-Modell der neuen Abteilung präsentiert. Das Modell mit dem Namen Muse Spark soll den KI-Assistenten Meta AI um neue Funktionen erweitern.
Das Besondere: Muse Spark wurde mit einer multimodalen Wahrnehmung ausgestattet. "So kann Meta AI sehen und verstehen, was Sie betrachten, und nicht nur lesen, was Sie tippen", erklärt der Konzern.
Wie heise.de berichtet, nennt Meta als Beispiel ein Snackregal am Flughafen: Fotografiert man es, erkennt und sortiert die KI die proteinreichsten Snacks - ganz ohne mühsames Entziffern der Etiketten.
Im Gesundheitsbereich verspricht Meta detailliertere Antworten zu Themen wie Ernährung oder Bewegung. Beim Training der KI hat der Konzern nach eigenen Angaben mit über 1.000 Ärzten zusammengearbeitet.
Zusätzlich hat Meta dem Modell einen Shopping-Modus verpasst. Dieser soll Nutzern bei der Auswahl von Kleidung oder der Dekoration von Wohnräumen helfen.
Muse Spark soll auch Aufgaben teilweise eigenständig erledigen können - ein Hinweis auf sogenannte KI-Agenten-Fähigkeiten. Mit der Präsentation versucht der Konzernchef Mark Zuckerberg, den Rückstand auf die Konkurrenz aufzuholen.