Vivian Jenna Wilson (21) spricht offen über ihren Bruch mit Vater Elon Musk – und über ihren Weg als trans Frau.
Nachdem der Techunternehmer 2024 in einem Podcast seinen "Sohn" als "tot" bezeichnet und von einem "woke mind virus" gesprochen hatte, reagierte sie öffentlich und widersprach deutlich. Ihre Botschaft verbreitete sich rasant im Netz. In Interviews legt sie nach und erklärt sich sowie ihr Leben.
Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" blickt sie auf ihre Transition zurück und sagt: "Ohne die Behandlung hätte ich nicht überlebt." Und weiter: "Niemand macht das einfach so aus Spaß."
Dass sie heute bewusst auf Distanz zu ihrem Vater geht, macht sie unmissverständlich klar: "Meine ganze Kindheit musste ich diesen peinlichen Nachnamen mit mir herumschleppen." Jetzt sei es an der Zeit, ihm endlich "Fuck off" zu sagen.
Auch grundsätzlich hinterfragt sie familiäre Bindungen: "Eigentlich müssten sich viel mehr Menschen von ihren Eltern lossagen." Sie lebt nicht vom Vermögen ihres Vaters und wohnt sogar in einer WG. "Geld kauft dir kein reines Gewissen. Es kauft dir auch keine persönliche Erfüllung", heißt es von ihr dazu.
"Ich habe nicht Hunderttausende von Dollar herumliegen. Aber ich kann gut für mich selbst sorgen", sagte sie. Die 21-Jährige ist erfolgreich als Model unterwegs, war bereits auf dem Cover von "Teen Vogue" und arbeitete auch schon für die Unterwäschemarke von Pop-Superstar Rihanna.